Der Vorhang geht nicht zu: Der Alarm bleibt bestehen, auch wenn der Wind nachlässt
Die Hurrikanwinde der Kaltfront Nr. 30 sind bereits vorübergezogen, aber das Szenario, das sie in Juchitán hinterlassen haben, ist ein Chaos. Obwohl die Intensität abgenommen hat, bleiben die Behörden in Alarmbereitschaft. Die Gefahr liegt nun in den Ästen, die wie Damoklesschwerter herabhängen, und den abgelösten Stromkabeln.
José Manuel Ríos Cartas, Leiter des kommunalen Katastrophenschutzes, bringt es auf den Punkt: „Wir beschneiden weiterhin Bäume, die umzufallen drohen.“ Die Reparaturarbeiten gehen schleppend voran und die Öffentlichkeit leidet weiterhin unter den Folgen.
„In verschiedenen Stadtteilen gibt es immer noch keinen Stromanschluss“, gab der Beamte zu.
Der Blackout ist keine Kleinigkeit. Dutzende Städte im Isthmus blieben im Dunkeln, als im Norden mit Böen von 120 Kilometern pro Stunde Hochspannungskabel platzten. Stellen Sie sich vor, Ihr Leben wäre stehen geblieben: ohne Strom, ohne Kühlschrank, ohne Anschluss.
Ein kälterer zweiter Akt steht bevor
Die Situation wiederholt sich wie ein schlechtes Drehbuch in Salina Cruz und in Gemeinden in den Bergen. Auf der Autobahn La Ventosa-La Venta sind die Lkw-Fahrer unterdessen wegen der immer noch bis zu 70 km/h starken Winde in Atem gehalten. Gestern hat dieselbe Kraft zwei Anhänger umgeworfen.
Und als Krönung steht der nächste Schauspieler bereits in der Umkleidekabine. Die Behörden meldeten den Einzug der Kaltfront Nr. 32. Es wird mehr Nordwinde und klirrende Temperaturen bringen.
Die Warnung erreicht auch das Meer. Wellen von bis zu vier Metern Höhe machen das Angeln zu einem waghalsigen Unterfangen. Die Botschaft ist stark: Treffen Sie extreme Vorsichtsmaßnahmen.
Hier gibt es keine Verschwörung, sondern nur die rohe Gewalt der Natur und die knarrende Infrastruktur. Jede Familie ohne Strom heute Abend erinnert daran, wie zerbrechlich alles ist, wenn die Elemente entfesselt werden.




