Joshua Okamoto kehrt auf die Leinwand zurück, allerdings mit einer ganz anderen Rolle als bei seinem letzten Auftritt in der Saw-Saga. Jetzt spielt er „Chinche“, ein Mitglied der neuen Band unter der Leitung von Rosario Tijeras‘ Tochter Rubí (Samantha Acuña).
Der Schauspieler beschreibt seinen Charakter als den flüchtigsten und impulsivsten der Gruppe.
„Er ist derjenige, der am Ende alles, was passiert, in Brand setzt und Gewalt ausübt“, sagt Okamoto.
Um die Psyche von „Chinche“ aufzubauen, suchte der Schauspieler nach einem Kontrast: einem launischen und charismatischen Kind, das sich jedoch ohne Reue in schmutzigen Umgebungen bewegen kann.
Fünfte Staffel auf Netflix
Der fünfte Teil von „Rosario Tijeras“ – mit Bárbara de Regil in der Hauptrolle – feierte letzte Woche auf Netflix Premiere. Alle 40 Folgen sind jetzt verfügbar. Die Serie begann 2016 mit ursprünglich drei Staffeln und endete 2019. Fünf Jahre später wurde sie mit einer vierten und nun der fünften Staffel aufgenommen.
Okamoto teilt sich die Credits mit Alex Perea („El Mochaorejas“), Luis Curiel („Contraataque“) und Daniela Valdés.
„Die Universen überschneiden sich, wir sind alle in dieser neuen Band, die viele Dinge auf den Kopf stellen wird“, sagt er.
Die Herausforderung des Stereotyps
Aufgrund seines Körperbaus werden dem Schauspieler oft harte Charaktere zugeschrieben. Zu seinen Filmografien gehören Vgly, Control Z, Death to Summer und Sex, Modesty and Tears. Obwohl er es zunächst in Frage stellte, geht er nun mit einer Perspektive davon aus.
„Am Anfang habe ich mich oft gefragt, ob ich jemals diese Art von Rolle spielen würde … es ist der stereotype Phänotyp, den ich als junger dunkelhäutiger Schauspieler habe. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mich weigere oder bei dem Versuch sterbe. Ich denke, die Branche ist noch nicht bereit, bestimmte Dinge loszuwerden, aber ich verliere nicht die Hoffnung, dass ich in fünf Jahren einen Arzt oder einen Anwalt spielen kann“, erklärt er.




