Golden Globes 2023: Hamnet übernimmt das Drama und Paul Thomas Anderson glänzt
Der Abend war voller Erwartungen, insbesondere für einen Giganten des mexikanischen Kinos. Guillermo del Toro kam mit seiner ehrgeizigen Version von „Frankenstein“, eine persönliche Wette, die viele positiv bewerteten. Aber Kino ist so, unvorhersehbar. Die Hauptpreise der Zeremonie gingen in eine andere Richtung.
Die große Überraschung – oder vielleicht auch nicht so sehr für diejenigen, die die Staffel verfolgen – war der überwältigende Sieg von „Hamnet“ in der Kategorie „Bester Dramafilm“. Ein Autoritätsstreich. Und der Mann des Abends war ohne Zweifel Paul Thomas Anderson. Der Regisseur war mit einem nicht zufrieden; Er nahm die Golden Globes für das beste Drehbuch und die beste Regie für „One Battle After Another“ mit nach Hause und bekräftigte damit einen großartigen Abend für sein Projekt.
Der Regisseur aus Guadalajara ging leer aus, denn die wichtigsten Auszeichnungen des Abends gingen an ihn: „Hamnet“ in der Kategorie „Bester Dramafilm“ und Paul Thomas Anderson für das beste Drehbuch und die beste Regie.
Mexiko steht vor der Tür
Es war nicht die einzige Enttäuschung für die lateinamerikanischen Hoffnungen. Diego Luna wurde ebenfalls nominiert, und zwar speziell als bester Hauptdarsteller in einem Fernsehserien-Drama für seine Arbeit in „Andor“, der Star-Wars-Serie, die so viel Lob erhalten hat. Der Preis ging jedoch schließlich an den erfahrenen Noah Wylie für „The Pitt“, eine Serie, die auch den Preis für die beste Serie gewann und damit ihre globale Stärke unter Beweis stellte.
Der Golden Globe ging an den Schauspieler Noah Wylie für „The Pitt“, eine Sendung, die auch als beste Serie ausgezeichnet wurde.
Über diese Schwerpunkte hinaus verteilte die Gala Auszeichnungen, die einen interessanten Überblick über das aktuelle Kino und Fernsehen zeichnen. In der internationalen Kategorie stellte ‘The Secret Agent” seine Stärke unter Beweis und gewann den Preis für den besten internationalen Film. Der Animationsfilm hatte seine klare Königin: „The K-pop Warriors“ wurde zum besten Animationsfilm des Jahres gekürt. Und im Fernsehen konnte neben dem Erfolg von „The Pitt“ auch die Serie „Adoleszenz“ glänzen, die ihrer Erfolgsbilanz einen weiteren Erfolg hinzufügte.
Was hinterlässt diese Ausgabe? Eine Bestätigung: Paul Thomas Anderson befindet sich in einem erhabenen kreativen Moment. „Hamnet“ festigt seinen Status als großer Favorit der Saison. Und Hollywood ist immer noch ein Ort, an dem man an einem Tag gewinnt und am nächsten lernt. Für Del Toro und Luna müssen wir auf die nächste Schlacht warten. Das Filmjahr hat gerade sein Oscar-Rennen begonnen und diese Globen sind nur die erste Station.
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