Keine formelle Prüfung
Außenminister Roberto Velasco berichtete, dass die Vereinigten Staaten keine Beweise gegen den lizenzierten Gouverneur von Sinaloa, Rubén Rocha Moya, noch gegen Senator Enrique Inzunza und andere Personen vorgelegt haben, die wegen angeblicher Verbindungen zu illegalen Aktivitäten identifiziert wurden. Während einer Konferenz im Außenministerium erklärte Velasco, dass Mexiko eine diplomatische Note zu diesem Thema geschickt, aber bisher keine Antwort aus Washington erhalten habe. Über etwaige Fortschritte wird zeitnah berichtet.
Zu Berichten über eine mögliche Untersuchung mexikanischer Konsulate in den USA wegen angeblicher politischer Aktivitäten wies Velasco darauf hin, dass es keine offiziellen Informationen gebe, die dies bestätigen würden. Die diplomatischen Vertretungen Mexikos beschränken sich auf die Unterstützung der mexikanischen Gemeinschaft im Ausland.
In einem anderen Punkt bestätigte die Kanzlerin, dass die Vereinigten Staaten der Ernennung von Roberto Lazzeri zum mexikanischen Botschafter in Washington zugestimmt hätten. Der Prozess wird im mexikanischen Senat fortgesetzt. Lazzeri wird den Handels-, Einwanderungs- und Sicherheitsbeziehungen Priorität einräumen.
Velasco bekräftigte, dass die bilateralen Beziehungen auf der Achtung der Souveränität, der gemeinsamen Verantwortung und der Zusammenarbeit ohne Unterordnung basieren. Die Unterzeichnung des modernisierten Handelsabkommens mit der Europäischen Union wird die Beziehungen zu Washington nicht beeinträchtigen.




