Ein Ausbruch, der uns zurück ins Mittelalter führt (aber mit WLAN)
Retro-News-Liebhaber aufgepasst! Masern, diese Krankheit, von der wir dachten, dass sie neben Schallplatten und schnurgebundenen Telefonen archiviert wird, hat sich für ein dramatisches Comeback in Mexiko entschieden. Laut dem neuesten Bericht des Gesundheitsministeriums (das übrigens offenbar einen Intensivkurs in Krisenmanagement braucht) gab es seit April bereits zwölf Todesopfer. Die Hauptbühne? Chihuahua mit 11 Todesfällen und Sonora mit einem Sandkorn. Denn bei epidemischen Themen müssen wir immer im Rampenlicht stehen.
Details, die mehr weh tun als Fieber
Das erste Opfer war ein 31-jähriger Mennonit, Diabetiker und nicht geimpft. Was für eine explosive Kombination. Einwohner von Ascensión (ironischer Name, falls es jemals einen gab), aber gestorben in Ciudad Juárez. Denn nichts sagt mehr über „kontrollierte Ansteckung“ aus als ein Patient, der zwischen Gemeinden reist. Oh, und falls jemand daran zweifelt: 3.730 bestätigte Fälle, wobei Chihuahua die Rangliste anführt (3.490) und Sonora eine bescheidene Nebenrolle spielt (84). Allerdings sind fairerweise bereits 18 weitere Bundesländer und 82 Kommunen im Club. Willkommen zur Masernparty!
Am stärksten betroffen sind Kinder im Alter von 0 bis 4 Jahren (denn was gibt es Schöneres, als mit einer vermeidbaren Krankheit ins Leben zu starten), gefolgt von Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren. Ja, dieselben, die wahrscheinlich lieber für Netflix als für eine Impfdosis ausgegeben haben.
Die magischen Lösungen (oder wie man den Stall schließt, nachdem das Pferd weggelaufen ist)
David Kershenobich, unser Gesundheitsminister, kündigte im Juli an, dass man Wanderarbeiter impfen werde, um den Ausbruch „einzudämmen“. Spoiler-Alarm: es war schon spät. Ihm zufolge konzentrierte sich das Problem dank der Mennoniten und der Tagelöhner, die aus den Bergen herunterkamen, auf Chihuahua. Ihre Lösung: Die Impfung um 10 Jahre verlängern. Denn warum sollte man natürlich schnell handeln, wenn man es auch in Zeitlupe tun kann?
Unterdessen breitet sich der Virus weiterhin frei aus, als hätte er einen VIP-Pass. Und wir hier fragen uns, wie es möglich ist, dass wir im Jahr 2025 immer noch über Impfstoffe diskutieren. Könnte es sein, dass der wahre Virus Fehlinformationen sind?
Sind Sie genauso wütend wie wir? Teilen Sie diese Notiz und machen Sie uns mehr Menschen auf diese absurde Realität aufmerksam. Oder noch besser: Überprüfen Sie Ihren Impfpass und vermeiden Sie es, Impfpass zu erwerben. #VaccinateAndDon’t Die (ja, es ist ein echter Hashtag).




