Das wird immer heftiger! Joaquín „El Chapo“ Guzmán, der berühmteste Drogenboss, hat gerade seine Chips aus dem härtesten Gefängnis der Vereinigten Staaten verlegt. Er reichte beim New Yorker Gericht einen Antrag ein, mit der Bitte, nach Mexiko zurückgeschickt zu werden. Der Grund? Er sagt, dass seine Auslieferung im Jahr 2017 ein rechtliches Desaster gewesen sei, das nicht den Protokollen des bilateralen Vertrags zwischen beiden Ländern entsprochen habe.
Das Dokument ist ein verzweifelter Schrei. Er behauptet, dass Florence, das „Alcatraz der Rocky Mountains“, im ADX in einer Isolation lebe, die ihn wehrlos macht. Seiner Verteidigung zufolge verstößt dies gegen internationale Menschenrechtsstandards. Er möchte in der Nähe seiner Familie sein, in einem mexikanischen Gefängnis, wo seine geistige und körperliche Gesundheit nicht gefährdet ist.
Aber seien Sie vorsichtig, das ist nicht neu. Das Gericht hat bereits frühere Versuche, sein Urteil anzufechten, abgewehrt. Jetzt liegt der Ball bei den Richtern des Eastern District von New York. Werden sie Ja sagen? Schwierig, aber El Chapo bewegt seine Figuren in diesem Gerichtsschach weiter.
Das Fazit: Über das Drama hinaus ist dies ein Kampf zwischen zwei Justizsystemen. Mexiko will zeigen, dass es mit seinen eigenen Gefangenen klarkommt; Vereinigte Staaten, die nicht mit den Bossen verhandeln. Die Entscheidung wird ein Gradmesser für die bilateralen Beziehungen sein.
„Die Isolation, unter der er sich im Hochsicherheitsgefängnis ADX Florence befindet, schränkt seine Fähigkeit ein, sich zu verteidigen, und verstößt gegen internationale Standards für die Behandlung von Gefangenen“, heißt es in der Berufung.
Wie geht es weiter? Das Gericht wird den Antrag prüfen, erwartet aber kein schnelles Ende. Dies ist ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte eines Mannes, der von seiner Zelle aus weiterhin für Schlagzeilen sorgt.




