Der US-Richter Brian Cogan verhängte eine lebenslange Haftstrafe gegen Ismael „El Mayo“ Zambada, Mitbegründer des Sinaloa-Kartells. Das Urteil beinhaltet die Beschlagnahmung von 15 Milliarden Dollar wegen Drogenhandelsdelikten. Das Urteil reiht sich in eine lange Liste mexikanischer Drogenhändler ein, die in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt wurden.
Historische Überzeugungen
Joaquín „El Chapo“ Guzmán, 2017 ausgeliefert, verbüßt eine lebenslange Haftstrafe plus 30 Jahre im Hochsicherheitsgefängnis ADX Florence. Juan García Ábrego, ehemaliger Anführer des Golfkartells, erhielt elf lebenslange Haftstrafen. Alfredo Beltrán Leyva „El Mochomo“ verbüßt seit 2017 eine lebenslange Haftstrafe. Gerardo González Valencia, Anführer der Los Cuinis, wurde 2023 verurteilt.
Rubén Oseguera González „El Menchito“, Sohn des verstorbenen Anführers des Jalisco New Generation Cartel, erhielt ebenfalls eine lebenslange Haftstrafe plus 30 Jahre wegen Drogenhandels und Waffenbesitzes.
US-Gerichte halten Verfahren gegen weitere ausgelieferte mexikanische Chefs offen: Rafael Caro Quintero, die Brüder Miguel Ángel und Omar Treviño Morales (Z-40 und Z-42), Servando Gómez Martínez „La Tuta“ und Ovidio Guzmán López.
Das Urteil gegen Zambada stärkt die bilaterale Zusammenarbeit im Kampf gegen die organisierte Kriminalität, obwohl weiterhin Vorwürfe der Straflosigkeit innerhalb Mexikos bestehen.




