Rückgang bei Prepaid-Zahlungen
Die obligatorische Registrierung von Mobiltelefonen wirkt sich bereits auf die Betreiber aus. AT&T Mexico meldete im zweiten Quartal 2026 einen Verlust von einer Million Prepaid-Nutzern. Ende Juni konnte das Unternehmen seinen Finanzergebnissen zufolge in diesem Segment 15 Millionen 829.000 Abonnenten hinzufügen.
Im Gegensatz dazu wuchs die Anzahl der Postpaid-Kunden um 369.000 bzw. 20,7 % auf 7 Millionen.457 Nutzer. Der Unterschied ist auf die staatliche Verpflichtung zurückzuführen, alle Anschlüsse im Mobilfunkregister zu registrieren.
Die ursprüngliche Frist lief Ende Juni ab, aber nur 43 % der Linien waren registriert. Die Bundesregierung hat den Termin verlängert. Die Aussetzung des Dienstes beginnt am 15. August und erfolgt gestaffelt bis zum 31. Dezember, abhängig von der letzten Ziffer der Rufnummer.
Das Beratungsunternehmen The Competitive Intelligence Unit (CIU) wies darauf hin, dass der Rückgang der Prepaid-Anschlüsse direkt auf diese Verpflichtung zurückzuführen sei.
Finanzergebnisse
Trotz des Rückgangs im Prepaid-Bereich erreichte der Gesamtumsatz von AT&T Mexico im zweiten Quartal 1.224 Millionen US-Dollar, ein Anstieg von 16,1 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025. Das Unternehmen führte das Wachstum hauptsächlich auf den günstigen Wechselkurs zurück.
Das EBITDA belief sich auf 227 Millionen Dollar, eine Steigerung von 12,9 %. Im Gegensatz dazu sanken die Betriebseinnahmen um 8 Millionen auf 38 Millionen US-Dollar.
Die Generaldirektorin von AT&T Mexico, Mónica Aspe, erklärte:
„Die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 spiegeln die Disziplin wider, mit der wir unsere Strategie umsetzen: das Netzwerk stärken, die Beziehung zu unseren Kunden pflegen und uns weiterhin auf Initiativen konzentrieren, die profitables Wachstum vorantreiben.“
Zur Registrierung fügte Aspe hinzu: „Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte werden wir uns weiterhin darauf konzentrieren, den Prozess der Verknüpfung der Mobilfunkanschlüsse erfolgreich abzuschließen.“
Das Unternehmen hob außerdem den Einsatz von 5G in Stadien und Fan-Fest-Bereichen während der Fußball-Weltmeisterschaft hervor, eine Investition, die eine dauerhafte Infrastruktur über die Veranstaltung hinaus berücksichtigt.




