Untersuchungshaft wegen des Netzwerks falscher Rechnungen
Ein Kontrollrichter bestätigte die informelle Sicherungsverwahrung für acht Personen, die als Mitglieder des Netzwerks Del Caballito identifiziert wurden. Maikol, Salvador, Laura, Luis, Manuel, Elda, Montserrat und Lilia „N“ wurden mit Verfahren wegen der Ausstellung falscher Steuerbelege in Verbindung gebracht.
Die Generalstaatsanwaltschaft (FGR) legte dem Gericht ausreichende Beweise vor. Die Verteidigung des Angeklagten machte sich die Doppelzüngigkeit des Verfassungsbegriffs zunutze, was der vorsorglichen Maßnahme nicht entgegenstand.
Den Ermittlungen des Bundesministeriums für öffentliche Sicherheit zufolge widmete sich diese Organisation dem Umgang mit Ressourcen illegaler Herkunft und der Ausstellung falscher Rechnungen. Ihre möglichen Anführer wären Maikol „N“ und Salvador „N“.
Durchsuchungen und Beschlagnahmen in sechs Bundesstaaten
Die Haftbefehle wurden nach Dutzenden Durchsuchungen von Grundstücken in Jalisco, Colima, Sonora, Aguascalientes, Quintana Roo und Michoacán erlassen. Während der Operationen wurden 21 Häuser, 14 Fahrzeuge (zwei Motorräder) und Bargeld im Wert von mehr als 24.000 Dollar, 1 Million 219.000 Pesos, 106.000 Yen, 1.700 Pfund, 370 Soles, 6.120 Euro und 1.050 dänischen Kronen beschlagnahmt.
Unzulässiges Abrechnungssystem
Das Netzwerk wurde von Einzelpersonen betrieben, die in ihren eigenen Büros Mechanismen zur Steuerhinterziehung entwickelten. Sie boten echten Unternehmen Rechnungen für nicht existierende Vorgänge an. Zu diesem Zweck gründeten sie Scheinfirmen, die unter unrealistischen Konzepten falsche Quittungen ausstellten, Geldströme erfassten und verteilten. Auf diese Weise reduzierten sie künstlich die Steuerlast ihrer Kunden.
Anschließend leiteten die abrechnenden Unternehmen die Ressourcen an die Arbeitnehmer der begünstigten Unternehmen weiter. Dieser Kreislauf verschleierte die Herkunft des Geldes, reduzierte die Zahlung von Steuern und unterstützte ein systematisches System falscher Abrechnungen, das sich auf die Staatskasse auswirkte.
Wirtschaftliche Auswirkungen: mehr als 12 Milliarden Pesos
Schätzungen des Ministeriums für Finanzen und öffentliche Kredite gehen davon aus, dass sich die Menge der von Del Caballito erstellten falschen Rechnungen auf mehr als 12 Milliarden Pesos belaufen würde. Eine Zahl, die fast der Hälfte des genehmigten Budgets für Tlaxcala im Geschäftsjahr 2026 entspricht.
Der Aktionsplan umfasste auch die Gründung von Arbeitsplanungsunternehmen und einer Zivilvereinigung zur Durchführung des Betrugs. Die FGR führt weiterhin Untersuchungen zur Ermittlung der Verantwortlichkeiten durch.




