Luftangriffe erschüttern den Südlibanon
Bei israelischen Luftangriffen gegen den Südlibanon wurden am Samstag neun Menschen getötet, darunter drei Angehörige der libanesischen Armee. Dies wurde von militärischen Quellen und staatlichen Medien bestätigt. Die Ereignisse ereignen sich nur wenige Tage, nachdem beide Parteien einem neuen Waffenstillstand zugestimmt haben.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun verurteilte die Aktion. Er wies darauf hin, dass es sich um einen direkten Verstoß gegen die nationale Souveränität und das Völkerrecht handele.
„Es handelt sich um einen eklatanten Verstoß gegen die Souveränität des Landes und das Völkerrecht in einer kontinuierlichen Eskalation, die die Stabilität und Sicherheit im Süden bedroht“, erklärte Aoun.
Details zu den Offensiven
Die libanesische Armee berichtete, dass ein Luftangriff ein Fahrzeug auf der Straße zwischen Nabatiyeh und Marjayoun getroffen habe. Dort starben ein Brigadegeneral, ein Hauptmann und ein weiterer Soldat. Die Behörden gaben ihre Namen nicht sofort bekannt.
Bei einem zweiten Angriff auf das Dorf Saksakiyah wurden nach Angaben der staatlichen National News Agency sechs Menschen getötet und vier verletzt.
Die libanesische Armee bezeichnete die Offensive als eine kontinuierliche und absichtliche Aggression, die darauf abzielt, die Bemühungen um Stabilität zu vereiteln.
„Diese anhaltende, absichtliche und wiederholte Aggression zielt darauf ab, alle Bemühungen um eine Lösung zu vereiteln, die die Stabilität wiederherstellt, einen umfassenden Waffenstillstand herbeiführt und zum Rückzug Israels aus den besetzten libanesischen Gebieten führt“, sagte die Militärinstitution.
Nach diesen Angriffen ist die Lage im Südlibanon angespannt. Die Sorge um die Zukunft der regionalen Sicherheit und die Möglichkeit eines neuen bewaffneten Konflikts wächst.




