Lichter und Schatten von Plan Mexico
Coparmex gab Plan México ein aber. Ja, sie begrüßen die Vereinfachung der Verfahren und das einheitliche Fenster für den Außenhandel, weisen aber auf Punkte hin, die Sprengstoff sein könnten.
„Die Eingliederung von Prodecon in das Sekretariat für Korruptionsbekämpfung und gute Regierung könnte Risiken für dessen ordnungsgemäßes Funktionieren mit sich bringen“, warnt die Arbeitgebergewerkschaft.
Und ihrer Meinung nach braucht Prodecon eine völlige Unabhängigkeit, um ein echtes Gegengewicht zu bilden. Sie wollen nicht, dass er zur Marionette wird.
Richter, Sicherheit und die große Abwesenheit
Eine weitere rote Ampel: die Wahl der Richter. Coparmex bittet um eine Verschiebung auf 2028, um „Improvisationen oder Vorurteile“ zu vermeiden. Kommt es Ihnen bekannt vor?
Doch das eigentliche schwarze Loch des Plans ist ihrer Meinung nach das Fehlen einer Sicherheitsstrategie. Sie sagen es deutlich:
„Die Gewährleistung von Sicherheit, Gerechtigkeit und Frieden ist kein Nebenelement, sondern eine wesentliche Voraussetzung für produktives Handeln.“
Das Problem der drei Ebenen
Hier kommt der entscheidende Teil: Kommunale Verfahren sind der Albtraum der Unternehmen. 36,2 % meldeten dort Probleme. Und ohne Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Kommunen geht das nicht.
Beziehung zu den Vereinigten Staaten: Seien Sie vorsichtig mit dem Lärm
Coparmex bittet um Umsicht im Umgang mit dem nördlichen Nachbarn. Eine sehr politische Führung könne „die wirtschaftliche Stabilität gefährden“, sagen sie.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Plan Mexico hat gute Absichten, aber wenn diese Details nicht verfeinert werden, bleibt Vertrauen in der Pipeline. Und ohne Vertrauen gibt es keine Investition.




