Die Präsidentin der Abgeordnetenkammer, Kenia López Rabadán, forderte die Gouverneurin von Baja California, Marina del Pilar Ávila, auf, eine Lizenz für das Amt für „persönliche Ethik“ zu beantragen. Dabei werden die durchgesickerten Audioaufnahmen untersucht, in denen angeblich Gespräche über Sicherheitsinformationen und Verhandlungen mit US-Behörden zu hören sind.
Der PAN-Gesetzgeber beschrieb den Fall als heikel. Er wies darauf hin, dass es sich um strategische Informationen zum Schutz der Bevölkerung handele, wenn der Gouverneur anbot, Daten aus den Sicherheitstabellen weiterzugeben.
López Rabadán wies darauf hin, dass die Angelegenheit über die Annullierung des Visums des Präsidenten hinausgehe. Die von Marina del Pilar selbst anerkannten Aufnahmen wecken Zweifel an einer möglichen Vermischung von persönlichen Angelegenheiten und öffentlicher Verantwortung.
Die Bundesvertreterin betonte, dass es ihr nicht darum gehe, vorab Urteile zu fällen, sondern vielmehr die Grenzen zwischen den privaten Bemühungen der Gouverneurin und ihrer Rolle als Verantwortliche für die Sicherheit in Baja California, einem Gebiet, das einem hohen Maß an Gewalt ausgesetzt sei, klarzustellen.




