Cazzu hört nicht auf. Und wenn wir sagen, dass es nicht aufhört, dann meinen wir es ernst.
Die Argentinierin hat gerade „Sorry if I did not call you“ veröffentlicht, einen Song, der traditionelle Sierreño-Musik mit ihrem urbanen Stil verbindet. Das Ergebnis: pure dunkle Magie, wie nur sie es kann.
Das Video ist ein filmisches Juwel. Dort sehen wir eine schwarze Witwe, die verführt, manipuliert und Rache nimmt. Alles im Zeichen von Verlangen und Macht. Alltäglich, aber mit einer Symbolik, die zum Nachdenken anregt.
„Sorry if I don’t call you“ ist Teil des Universums von „Latinaje“, seiner künstlerischen Bühne, die lateinamerikanische Wurzeln, Sinnlichkeit und düstere Atmosphäre vereint.
Und die Tour ist ein anderes Level.
In Los Angeles, New York, San Diego und Houston sind die Tickets bereits ausverkauft. Nun geht es weiter durch Bolivien, Guatemala, Costa Rica, Uruguay und Spanien. Das Finale findet am 12. September in Jujuy statt, wo sie als erste Künstlerin ein Stadion in ihrer Provinz füllen wird. Historisch.
Aber das ist noch nicht alles. Cazzu gewinnt auch die Gardel Awards mit vier Nominierungen: Album des Jahres und bestes globales Musikalbum für Latinaje sowie Song des Jahres und bester Tropical/Cumbia-Song für Con Otra. Darüber hinaus wurde sie für den Lo Nuestro Award nominiert.
Und das Beste? Sie debütierte als Autorin mit dem Bestseller „Perreo, eine Revolution“, einem feministischen Essay, der Perreo als politischen Akt bestätigt. Er präsentierte es auf der Buchmesse in Buenos Aires und es wurde zu einem Schlüsselmanifest seiner Latinaje-Ära.
Oh, und sie gab auch ihr Schauspieldebüt in dem Film „Laughter and the Wind Cabin“, der bereits internationale Preise gewonnen hat. Das Mädchen hört nicht auf, Talente hinzuzufügen.
Die nächsten wichtigen Termine:
- Mexiko: 16. Mai (CDMX), 18. Mai (Querétaro)
- Bolivien: 5. August (Santa Cruz), 7. August (La Paz), 8. August (Cochabamba)
- Argentinien: 12. September (Jujuy)
- Guatemala: 18.09.
- Costa Rica: 19.09.
- Uruguay: 12/10
- Spanien: 25.11. (Madrid), 29.11. (Barcelona)
Cazzu beweist, dass die lateinamerikanische Musik eine neue Königin hat. Und sie entschuldigt sich für nichts.




