Die Abgeordnetenkammer genehmigte ein Paket von Verfassungsreformen, die den Wahlkalender ändern und die Befugnisse des Wahlgerichts erweitern.
Die von Morena und seinen Verbündeten auf Vorschlag von Präsidentin Claudia Sheinbaum vorangetriebenen Änderungen sehen eine Verschiebung der Justizwahlen auf den 4. Juni 2028 vor. Sie waren ursprünglich für 2027 geplant.
Nach Angaben der Bundesregierung soll mit der Anpassung eine Sättigung der politischen Prozesse im Jahr 2027 vermieden werden, einem Jahr mit gleichzeitiger Erneuerung Tausender Bundes- und Kommunalämter: Gouverneure, Landeskongresse und die Abgeordnetenkammer.
Kernpunkte der Reform
Die Reform ermächtigt das Wahlgericht außerdem, Wahlen zu annullieren, wenn eine ausländische Einmischung nachgewiesen wird. Darüber hinaus wird eine Koordinierungskommission mit Vertretern der drei Mächte eingesetzt, um die Anforderungen angehende Richter und Staatsanwälte zu prüfen.
Die Initiative wurde vom herrschenden Block unterstützt. Die Opposition bezweifelte die Änderungen, obwohl im ursprünglichen Vermerk keine Aussagen enthalten waren.




