Treffen in Manila
Die Außenminister des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) werden am Dienstag ihre Besorgnis über die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran zum Ausdruck bringen. Auf ihrem Jahrestreffen in Manila werden sie die vollständige Wiederherstellung der Schifffahrt in der Straße von Hormus fordern.
Der Konflikt im Nahen Osten wird neben anderen regionalen und internationalen Krisen einer der Schwerpunkte der Debatte sein. Der Gipfel bringt Schlüsselfiguren wie den US-Außenminister Marco Rubio zusammen; der chinesische Außenminister Wang Yi; und der Russe Sergej Lawrow.
Ein entscheidender Schritt für den Welthandel
Die Straße von Hormus ist eine strategische Route, über die fast 20 % des weltweiten Öls transportiert werden. Jede Störung wirkt sich direkt auf die Kraftstoffpreise und die globale Wirtschaftsstabilität aus. Aus diesem Grund bestehen südostasiatische Länder, die stark von Energieimporten abhängig sind, auf dem freien Seeverkehr.
Die gemeinsame Erklärung der ASEAN spiegelt die wachsende Besorgnis über eine Eskalation in der Region wider. Der Block behält jedoch seine traditionelle Haltung der direkten Nichteinmischung bei und beschränkt sich auf die Forderung nach Dialog und Deeskalation.




