Alarm vor Ausbruch der Cyclosporiasis in den Vereinigten Staaten
Die mexikanische Regierung hat über das Gesundheitsministerium und das Nationale Epidemiologische Überwachungssystem aufgrund der Zunahme von Cyclosporiasis-Fällen in den Vereinigten Staaten eine Warnung herausgegeben. Es handelt sich um eine Darminfektion, die durch den Parasiten Cyclospora cayetanensis verursacht wird und durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder Wasser übertragen wird.
Seit Mai ist ein deutlicher Anstieg der Infektionen zu verzeichnen. Bisher wurden 1.645 Fälle in 34 Bundesstaaten des Nachbarlandes bestätigt. Der Ausbruch betrifft insbesondere Kentucky, Michigan, Ohio und West Virginia, wo es mehr als 400 Infektionen gibt.
Die Behörden gaben an, dass die für die Ansteckung verantwortlichen Lebensmittel noch nicht identifiziert wurden. Die Infektion kann asymptomatisch verlaufen oder Symptome wie Durchfall, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfe, Blähungen, Übelkeit und Müdigkeit verursachen. In manchen Fällen treten auch Erbrechen, Fieber und Atemwegsbeschwerden auf.
Die Symptome treten zwischen zwei Tagen und mehr als zwei Wochen nach der Exposition auf. Der Parasit kann ein bis zwei Wochen in der Umwelt verbleiben. Bisher wurden auf mexikanischem Territorium keine Fälle dieser Infektion gemeldet.
Die Behörden empfehlen, beim Umgang mit Lebensmitteln und beim Waschen von Obst und Gemüse äußerste Hygienemaßnahmen zu ergreifen, insbesondere bei Reisen in Gebiete mit aktiven Ausbrüchen.




