Synteks Schiff landet zwischen Vergangenheit und Zukunft
Die Lichter im National Auditorium gingen aus. Um 21:00 Uhr Pünktlich startete die Raumsonde von Aleks Syntek ihre Triebwerke für eine fast zweistündige Reise von ihren Anfängen bis zu dem, was noch kommen wird.
Die Reise begann mit direkten Schlägen ins Herz des Millennials: „Tú NECESSARY“ und „Historias de Danzón“. Doch der eigentliche Sprung in die Zukunft erfolgte, als er das Cover seines nächsten Albums „Zen“ enthüllte.
Ein Album gegen den Strom
Der Künstler setzte alles daran, den Maler hinter dem Werk vorzustellen – er entdeckte es auf Instagram – und gestand, dass er es noch nicht einmal vollständig gesehen hatte, bevor er es der Öffentlichkeit zeigte. Die Erklärung war klar:
„Es ist das Gegenteil von allem, was in Mode ist, von dem, was in aktuellen Texten gesagt wird, es ist das komplette Gegenteil von Frauenfeindlichkeit, Aggression, Substanzkonsum und all dem. Das ist Spiritualität.“
Der emotionalste Moment kam mit „Corazones Invencibles“, das vor dem Publikum aufgeführt und dank einer Stiftung den krebskranken Kindern gewidmet wurde.
Aber nicht alles war Zukunft. Syntek würdigte eine Legende: José José. Bevor er „Preso“ sang, ließ er Folgendes fallen:
„Viele wissen und andere nicht, dass es in Mexiko eine Monarchie gab, und ich möchte dieses Lied einem der großen Adligen in der mexikanischen Geschichte widmen.“
Die Gäste kamen wie glückliche Gäste: Sandoval und Kalimba für „Sexo, Pudor y Lágrimas“ sowie glückliche Fans, die die Bühne für „Te soñé“ betraten.
Gegen 23:00 Uhr, nach fast zwei Stunden, machte das Schiff seinen letzten Halt mit „Attack of the Crocodile Girls“ und „Living by Night“. Auch 35 Jahre später gelingt es Syntek weiterhin, zu überraschen.




