Diplomatische Fortschritte in der Schweiz
Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, JD Vance, bekräftigte, dass die Gespräche mit iranischen Vertretern im Bürgenstock-Komplex in der Schweiz relevante Fortschritte erzielt hätten. Laut Vance wurde der Grundstein für ein Abkommen gelegt, das die Spannungen im Nahen Osten verringern würde.
Während des Treffens, an dem auch Vermittler aus Pakistan und Katar teilnahmen, wurden zwei zentrale Themen angesprochen: die Wiedereröffnung der Straße von Hormus und der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Südlibanon.
Die Straße von Hormus, eine strategische Route für den weltweiten Öltransport, war nach Angriffen der USA und Israels vom Iran gesperrt worden. Dies ließ die internationalen Treibstoffpreise in die Höhe schnellen. Obwohl einige Schiffe den Transit wieder aufgenommen haben, bestehen auf der Hauptroute immer noch Sicherheitsrisiken.
Im Rahmen des Prozesses erteilte das US-Finanzministerium eine vorläufige Lizenz, die Ausnahmen von Sanktionen im Zusammenhang mit iranischem Öl ermöglichte. Die technischen Gespräche werden in den nächsten 60 Tagen fortgesetzt.
Die Vermittler gaben an, dass es Fortschritte bei der Aufrechterhaltung eines Waffenstillstands im Libanon gegeben habe, es bestehen jedoch weiterhin Meinungsverschiedenheiten über das iranische Atomprogramm und andere Schlüsselpunkte des Abkommens, das Washington und Teheran abschließen wollen.