Vier Jahrzehnte nach Beginn ihrer Karriere in der Kindergruppe Parchís glaubt Yolanda Ventura, dass sich die Bedingungen für Minderjährige, die in der Unterhaltungsindustrie arbeiten, erheblich verändert haben. Und zum Besseren.
„Die Arbeitstage in Parchís waren sehr lang. Die Wahrheit ist, dass man es nicht spürt, weil man arbeitet. In diesem Sinne waren wir sehr erfolgreich, wir gingen in die besten Hotels, aber als Kinder mussten wir definitiv nicht arbeiten“, sagt Ventura.
Jetzt, versichert er, seien Minderjährige besser geschützt, insbesondere im Hinblick auf ihre Bildung. Etwas, das in seiner Kindheit nicht immer Priorität hatte.
„Heute ist es sehr reglementiert, die Aufzeichnung einer Serie kann gestoppt werden, wenn eines der Kinder eine Prüfung nicht besteht“, erklärt er.
Ventura lehnt die Teilnahme von Minderjährigen an künstlerischen Projekten nicht ab, solange es klare Regeln gibt, die ihnen eine ausgeglichene Kindheit ermöglichen.
„Ich bin dafür, dass Kinder arbeiten, weil ihnen die Figur gefällt, solange sie reguliert ist“, sagt er.
Derzeit wirkt die Schauspielerin in der Seifenoper „So close to you, love is born“ mit, in der sie Mamita Chelo spielt, eine liebevolle Frau, die die Szene mit den Kindern Kaled Acab und Bárbara Carbajal teilt.




