Wunderschöne Worte und ein Archivfoto
Der US-Botschafter in Mexiko, Ronald Johnson, hielt erneut die Rede über ewige Freundschaft. Bei einer Veranstaltung in seiner Residenz forderte er, „die bilateralen Beziehungen zu stärken“ und gemeinsam für eine „solidere Zukunft“ zu arbeiten. Nichts, was wir nicht schon einmal gehört haben.
„Die Zusammenarbeit zwischen beiden Nationen muss ein Vorbild für den Rest der Welt sein“, erklärte er.
Hört sich gut an. Es klingt wie ein normales diplomatisches Drehbuch. Das Interessante ist wie immer das Timing.
Strategische Partner mit Sternchen
Die Veranstaltung diente der Bekanntgabe der Gewinner einer Weltraumakademie. Dort formulierte Johnson die Kernbotschaft: Wir sind nicht nur Nachbarn, wir sind „strategische Partner“. Er erwähnte die üblichen Säulen – Sicherheit, Handel, Verbrechensbekämpfung –, jedoch mit einer Wendung.
Mittlerweile hat sich die Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Technologie „entwickelt“, insbesondere in der Luft- und Raumfahrt. Feiert, dass der Austausch Möglichkeiten für junge Menschen in innovativen Bereichen bietet.
Es ist die Formel: Erwähnen Sie die schwierigen Probleme (Kriminalität), wenden Sie sich aber schnell den Narrativen der Zukunft und den Chancen zu. Ein Klassiker. Bleibt die Frage, wie tiefgreifend diese Entwicklung jenseits der Rede und des Pressefotos ist.




