US-Agenten in Chihuahua: Ohne Genehmigung und mit Konsequenzen

US-Agenten operierten ohne Erlaubnis in Mexiko. Die Regierung klärt den Vorfall auf.

Das Sicherheitskabinett bestätigte es: Die beiden amerikanischen Agenten, die am 19. April bei einem Unfall in Chihuahua ums Leben kamen, hatten keine offizielle Erlaubnis, hier zu operieren.

Einer reiste als Tourist ein, ohne Arbeitserlaubnis. Der andere hatte einen Diplomatenpass, aber keiner war von den mexikanischen Behörden akkreditiert. Das Außenministerium sagt, sie wüssten nichts.

„Sie hatten keine Vorkenntnisse darüber, dass diese ausländischen Agenten an Feldeinsätzen im Land teilnahmen.“

Und das Gesetz ist klar: Ausländische Agenten dürfen in Mexiko keine taktischen Operationen durchführen. Nur Zusammenarbeit, Informationsaustausch, technische Hilfe. Sonst nichts.

VerwandteSheinbaum bestätigt die Zusammenarbeit mit den USA nach dem Tod von Agenten

Nun, nach dem Unfall, gibt es eine abgestimmte Überprüfung mit der US-Botschaft. Auch zwei Staatsbeamte starben. Das ist kein Spiel.

Die Botschaft der Regierung ist eindeutig: Souveränität und Gegenseitigkeit stehen an erster Stelle. Die bilateralen Beziehungen bleiben bestehen, jedoch mit klar definierten Grenzen.

Sheinbaum empfängt Retter aus Venezuela und einen gespendeten Hund

Sheinbaum erhält nach Erdbeben nach Venezuela entsandte Rettungsbrigade; Sie heben die Spende eines Rettungshundes hervor.

Diesen Freitag empfing Präsident Claudia Sheinbaum die Retter, die nach Venezuela gereist waren, um der Bevölkerung nach den jüngsten Erdbeben zu helfen.

„Mexiko wird immer mit allen Menschen auf der Welt solidarisch sein, und wenn Unterstützung nötig ist, werden wir da sein“, erklärte er.

Betonunterstützung

Bei der Vormittagskonferenz im Nationalpalast erklärte Sheinbaum, dass die erste Rettungsphase praktisch abgeschlossen sei. Obwohl die Suche nach Leichen noch andauert, ist der erste Notfall bereits behoben.

Mexiko könnte mehr Hilfe schicken. Zwei Schiffe mit humanitärer Hilfe – Nahrungsmittel und Notstromanlagen – stehen kurz vor der Ankunft in Venezuela.

Ein geschenkter Rettungshund

Der Präsident erklärte, dass Delcy Rodríguez, der für Venezuela zuständige Präsident, der mexikanischen Brigade einen Rettungshund gespendet habe. Dieser Hund wird Teil der Suchteams in Mexiko sein.

Sheinbaum bereitet für heute Nachmittag eine Empfangszeremonie auf dem Militärflugplatz 1 vor, bei der die Arbeit des Rettungsteams gewürdigt wird.

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Mexiko hat 17.000 archäologische Stücke aus dem Ausland geborgen

Das Tempo der Rückführungen übersteigt das der sechsjährigen Amtszeit von Peña Nieto um das Zehnfache.

Rekordrückführung und Museumseröffnung

Präsidentin Claudia Sheinbaum betonte, dass im Ausland geborgene archäologische Stücke an ihre Herkunftsgemeinden zurückgegeben würden. Laut INAH wurden im Rahmen der Bundesaußenpolitik 17.878 Kulturgüter geborgen, davon entfallen 3.716 auf die aktuelle Verwaltung.

Kulturministerin Claudia Curiel de Icaza wies darauf hin, dass die Rückgabe in Abstimmung mit dem Außenministerium über internationale Allianzen erfolgt.

Der Direktor des INAH, Joel Omar Vázquez Herrera, erklärte, dass die Rückführungsrate die unter Enrique Peña Nietos sechsjähriger Amtszeit registrierte um das Zehnfache und die unter Felipe Calderón um 68 Prozent höhere Rückführungsrate übersteige. Von 2024 bis heute sind die USA (3.369 Stück) die Länder, die die meisten Objekte zurückgegeben haben, gefolgt von Italien, Kanada, Frankreich und Spanien.

Im Rahmen der Stärkung des Erbes öffnete das Museum von Teotihuacan Grandeza seine Türen wieder, nachdem es zwei Jahrzehnte lang geschlossen war. Die Investition betrug 7 Millionen Pesos für die architektonische und museale Restaurierung. Es zeigt 174 Stücke – 80 Prozent davon sind noch nie zuvor gezeigt worden – und hat seit Juni mehr als 25.000 Besucher empfangen.

Abschließend stellte die Unterstaatssekretärin für kulturelle Entwicklung, Marina Núñez Bespalova, das Projekt „Original Workshop“ vor, das Kunsthandwerker darin schulen wird, ihre Werke ab November im Los Pinos Cultural Complex im Rahmen eines von den Gemeinden entworfenen Fair-Trade-Tabulators zu verkaufen.

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Ausstellung enthüllt die Geheimnisse des mexikanischen Ballspiels

Ein Blick auf das Ballspiel, das den mexikanischen Adel vereinte.

Das Feld als sozialer Raum

The Templo Mayor Museum presents a temporary exhibition that reveals new data about the tlachtli, the court where the Mexica nobility played the ball game. More than a hundred archaeological and ethnographic pieces have been gathered, most recovered from Teotlachco, the “ball game of the gods”, after a century of excavations.

Die kuratorische Leitung übernahmen die Archäologen Eduardo Matos Moctezuma, Raúl Barrera Rodríguez und Lorena Vázquez Vallín. Sie wiesen darauf hin, dass diese Praxis in der späten Postklassik eine mit Krieg und Opfern verbundene Nuance erhielt.

Der restaurierte Raum befindet sich unter der Guatemala-Straße im historischen Zentrum von Mexiko-Stadt. Seine Wiederherstellung war eine generationsübergreifende Anstrengung: von Entdeckungen im 20. Jahrhundert bis zur Bauüberwachung im Jahr 2014.

Stücke von außergewöhnlichem Wert

Zu den relevantesten Objekten zählen zwei Gummibälle aus der Olmeken-Stätte El Manatí, Veracruz. Sie gelten mit einem Alter von 3.700 Jahren als die ältesten der Welt. Zur Konservierung werden sie in speziellen Kapseln präsentiert.

Die Ausstellung enthält vergleichende Bezüge zu Tula und Beispiele für die Kontinuität dieser Tradition in Michoacán und Chihuahua. Es wird bis September 2026 geöffnet sein.

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