Sheinbaums rote Linie
Claudia Sheinbaum machte vom Podium aus deutlich: „Souveränität wird nicht ausgehandelt, sie wird kollaboriert, sie wird koordiniert.“ Aber seien Sie vorsichtig, immer im Rahmen unserer Gesetze und der Verfassung. Die Bundespräsidentin war unverblümt, als sie daran erinnerte, dass die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten auf vier unzerstörbaren Säulen beruhen: Respekt vor der Souveränität, gemeinsame Verantwortung, gegenseitiges Vertrauen und Zusammenarbeit ohne Unterordnung.
„Wir sollten alle sehr standhaft sein, denn es gibt etwas, das nicht verhandelt werden kann, es heißt ‚Souveränität und Prinzipien‘“, erklärte er am Morgen.
Und der Präsident nutzte den Verfassungsartikel 39 – den, der aus den „Sentiments of the Nation“ von Morelos stammt –, um daran zu erinnern, dass die Souveränität „vom Volk kommt“. Für sie ist es nicht optional, es zu verteidigen: „Es fließt durch unsere Adern.“
Jenseits des Diskurses: Zahlen, die zählen
Aber es ist nicht nur Rhetorik. Sheinbaum veröffentlichte auch Daten, die im Alltag von Bedeutung sind. Die Nationale Sicherheitsstrategie liefert konkrete Ergebnisse. Vorsätzliche Tötungsdelikte gingen im Vergleich zum Vorjahr um 45 % zurück: Im ersten Quartal stiegen wir von 91,7 auf 50,8 pro hunderttausend Einwohner.
Darüber hinaus hat das Sicherheitskabinett 2.330 Geheimlabore aufgelöst. Die Nebenwirkung? Laut ENSU von Inegi sank die Wahrnehmung der Unsicherheit von 63,8 % auf 61,5 %.
Hier ist das eigentliche Drama: Wenn man Morde tötet und Labore reinigt, fangen die Menschen an, anders zu atmen. Aber seien Sie vorsichtig – wie meine Frau sagen würde – das ist ein langer Kampf, kein Sprint.




