HIV-Präventionsprogramm für Universitätsstudenten
Die Nationale Autonome Universität von Mexiko (UNAM) und das mexikanische Institut für soziale Sicherheit (IMSS) haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um ihrer Gemeinde vorbeugende Behandlungen gegen HIV anzubieten. Ziel ist es, das Infektionsrisiko bei Schülern, Lehrkräften und Verwaltungspersonal zu verringern.
Als Teil der Strategie wird die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zur Verfügung gestellt. Bei richtiger Anwendung verringert dieses Medikament das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus um bis zu 99 %. Es ist für diejenigen gedacht, die zusätzlichen Schutz vor einer möglichen Exposition suchen.
Dazu gehört auch die Postexpositionsprophylaxe (PEP), eine Notfallbehandlung, die innerhalb der ersten 72 Stunden nach einer Risikosituation wie einem Kondombruch oder sexueller Gewalt begonnen werden muss. Das Programm dauert 28 Tage unter ärztlicher Aufsicht.
Die Behörden stellten fest, dass Prävention einen umfassenden Ansatz erfordert. Das Programm umfasst regelmäßige HIV-Tests, die Verteilung von Kondomen, die Betreuung sexuell übertragbarer Infektionen sowie Impfungen gegen das humane Papillomavirus (HPV) und Hepatitis B.
Diese Vereinbarung stärkt die der Universitätsgemeinschaft zur Verfügung stehenden Gesundheitsinstrumente und bündelt institutionelle Ressourcen zur Bekämpfung von HIV und Prävention.
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