Die Financial Intelligence Unit (UIF) bestätigte, dass sie den Gouverneur von Sinaloa, Rubén Rocha Moya, und andere von den Vereinigten Staaten auf der Liste der blockierten Personen (LPB) aufgeführte Beamte umfasste. Die Maßnahme hat rein präventiven Charakter und ist eine Reaktion auf Meldungen mexikanischer Finanzinstitute.
„Diese von Finanzinstituten herausgegebenen Berichte basieren auf den Berichten der US-Behörden und wurden öffentlich verbreitet, sodass mexikanische Banken, indem sie Korrespondenzbeziehungen zu Finanzunternehmen in den Vereinigten Staaten unterhielten, im Einklang mit ihren Compliance- und Überwachungsmechanismen Warnungen über Kunden herausgab, die als politisch exponierte Personen (PEP) gelten“, erklärte die FIU.
Verwaltungsmaßnahme, keine endgültige Sanktion
Nach Angaben der Agentur wurde auf der Grundlage dieser Bankberichte – genannt LPB 24 Hours – eine präventive Immobilisierung durchgeführt, um die Integrität des nationalen Finanzsystems zu schützen. Die FIU stellt klar, dass dies weder eine endgültige Feststellung impliziert noch eine Verantwortlichkeit beweist.
Personen, die dem LPB angehören, verfügen über gesetzliche Garantien, wie beispielsweise die Anhörungsgarantie, und können Verwaltungs- und Gerichtsbeschwerde einlegen.
Die FIU analysiert derzeit die Informationen zu den einbezogenen PEPs und wendet dabei dieselben technischen Kriterien an wie in jedem anderen Bericht des Finanzsystems.




