Eine Rede, zwei Botschaften
Donald Trump hat an diesem Montag erneut alle verwirrt. Einerseits sagt er, er habe es nicht eilig, den Konflikt mit Iran zu beenden. Andererseits versichert er, dass die Verhandlungen bald wieder aufgenommen werden könnten. Optimismus oder Warnung? Da der Waffenstillstand bald ausläuft, scheint es, als ob beides gleichzeitig wäre.
„Ich stehe nicht unter Druck“, sagte der Präsident in seinem Truth Social-Netzwerk.
Während sein Team unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance nach Islamabad reisen könnte, stellt Teheran eine klare Bedingung: dass Washington seine Forderungen zurücknimmt. Eine sehr bekannte Sackgasse.
Der Funke, der alles wieder zum Leuchten bringen kann
Nach einem Vorfall auf See stieg die Spannung um ein Vielfaches. Die US-Marine beschlagnahmte ein Schiff, das angeblich versuchte, der Blockade iranischer Häfen zu entgehen. Die Reaktion Irans war schnell und energisch.
Sie schränkten den Verkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus ein und es kam zu Schüssen auf Boote. Für Teheran haben die USA den Waffenstillstand gebrochen. Sein Außenminister Abbas Aragchi hielt nicht den Mund.
Der Minister warf Washington vor, „in einer mit der Diplomatie unvereinbaren Weise“ zu handeln.
Auch zu Hause hatte Trump mit zwei Fronten zu kämpfen. Einerseits kritisierte er diejenigen, die ihn aufforderten, den Konflikt zu beenden. Andererseits versuchte er, die nervösen Finanzmärkte zu beruhigen.
Er versprach, dass die Ölpreise schnell fallen würden, wenn es zu einem Deal käme … obwohl seine eigenen Energieexperten etwas anderes warnen. Ein neues Kapitel in dieser Krise, in der Worte das eine sagen und Taten etwas ganz anderes sagen.




