US-Präsident Donald Trump ist am Montag im französischen Evian-les-Bains gelandet, um am G7-Gipfel teilzunehmen. Er tat dies, nachdem er eine Vereinbarung bekannt gegeben hatte, die seiner Meinung nach den Konflikt mit dem Iran beenden würde. Die Ankündigung erfolgt inmitten hoher internationaler Spannungen und immer noch fragiler Verhandlungen.
Obwohl Vertreter des Iran und des Weißen Hauses Fortschritte signalisiert hatten, blieb die Lage instabil. Vor allem nach neuen Zusammenstößen zwischen Israel und vom Iran unterstützten Milizen im Libanon. Der mögliche Pakt zielt darauf ab, die Straße von Hormus freizugeben und den Druck in einer Schlüsselregion für den Energiehandel zu verringern.
Erwartungen an den Pakt
Die Einigung kommt zu einem heiklen politischen Zeitpunkt. Der Krieg ließ die Ölpreise steigen und löste bei Washingtons Verbündeten Kritik aus. In der G7 stellten europäische Staats- und Regierungschefs den Mangel an vorheriger Koordinierung in Frage, zeigten jedoch vorsichtigen Optimismus hinsichtlich einer möglichen regionalen Stabilität.
Einer der zentralen Punkte wird die Zukunft der Straße von Hormus sein. Ein erheblicher Teil des weltweiten Rohöls fließt dort durch. Außerdem werden die Minenräumung des Gebiets und die Bedingungen für die Wiederaufnahme eines sicheren Seeverkehrs besprochen.
Zweifel und nächste Schritte
Der Vertragstext ist noch nicht veröffentlicht und enthält auch keine vollständigen Einzelheiten. Gesetzgeber und Analysten bezweifeln den tatsächlichen Umfang. Unterdessen verfolgt die internationale Gemeinschaft aufmerksam die Gespräche bei den G7. Ein Pakt mit Iran könnte die diplomatische Dynamik im Nahen Osten und die globale Energiebilanz neu definieren.




