Der D4vd-Fall wird düsterer
Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles ließ eine Bombe platzen: Am Telefon des Rappers D4vd, der offiziell des Mordes an der Teenagerin Celeste Rivas Hernández beschuldigt wird, fanden sie eine „erhebliche Menge“ intimer Inhalte Minderjähriger. Ja, das hast du richtig gelesen.
Berichten wie TMZ zufolge kam dies bei der Überprüfung des Mobiltelefons und seines iCloud-Kontos ans Licht. Die Behörden machten keine näheren Angaben oder stellten nicht klar, ob dieses Material etwas mit dem Opfer zu tun hat. Aber offensichtlich fügt dies dem Gehäuse sehr dunkle Schichten hinzu.
Die Verteidigung bittet um Zeit, die Anklage beeilt sich
Das Rechtsteam des Künstlers unter der Leitung von Blair Berk beschwerte sich beim Richter: Sie sagten, die Staatsanwaltschaft habe nicht alle Beweise vorgelegt. Beth Silverman, die Bezirksstaatsanwältin, antwortete, dass es drei Grand-Jury-Prozesse gebe und dass die Abschriften aufgrund des Umfangs und der Sensibilität des Materials später eintreffen würden.
Die Staatsanwälte sagen, sie seien bereit für die vorläufige Anhörung nächste Woche. Sie wollen einen Prozess in 60 Tagen. Schnell? Ja. Aber mit diesen Erkenntnissen wollen sie vielleicht den Schluss ziehen, bevor noch etwas durchsickert.
Kurze Erinnerung: Was ist passiert?
D4vd – mit bürgerlichem Namen David Anthony Burke – wurde vor ein paar Tagen verhaftet und wegen Mordes ersten Grades angeklagt. Außerdem werden ihm anhaltender sexueller Missbrauch eines Minderjährigen unter 14 Jahren und die Verstümmelung einer Leiche vorgeworfen.
Die Staatsanwaltschaft sagt, er habe Celeste mit einem scharfen Gegenstand getötet. Eine Obduktion bestätigte mehrere Verletzungen als Todesursache.
Nach Angaben der Behörden hatte Burke eine Beziehung mit der Minderjährigen, als sie 13 Jahre alt war. Nachdem ihm mit Denunziation gedroht worden war, rief er sie am 23. April 2025 zu sich nach Hause in den Hollywood Hills.
Dort hätte sich das Verbrechen ereignet. Anschließend versteckte er die Überreste monatelang – bis letzten September – im Kofferraum seines Autos.
Was kommt als nächstes?
Burke bekannte sich nicht schuldig. Seine Verteidigung betont: Die Beweise würden zeigen, dass „es nicht die Todesursache war“. Darüber hinaus forderte er, dass ein Richter innerhalb von zehn Tagen entscheiden solle, ob genügend Beweise für eine Verhandlung vorliegen.
Unterdessen verkompliziert die Entdeckung illegaler Inhalte auf seinem Telefon seine rechtlichen Ansichten weiter – und emotional für diejenigen, die diesen erschreckenden Fall verfolgen.




