Wir alle spielen eine Rolle. Das ist die zentrale Idee, die Nick Offerman in der Serie „Margo hat Geldprobleme“ hervorhebt, in der er Jinx, einen ehemaligen Profi-Wrestler, spielt.
Für den 56-jährigen Schauspieler zeigt die Produktion Charaktere, die von der Gesellschaft normalerweise so beurteilt werden, dass sie sich daran erinnern, dass jeder seine eigene Version je nach den Umständen anpasst.
„Wir alle handeln. Wenn du zu einem Vorstellungsgespräch kommst, wenn du traurig bist, aber zur Arbeit musst oder wenn du Kaffee trinken gehst. Wir alle spielen jeden Tag eine andere Rolle.“
Offerman fügt hinzu, dass ein Kämpfer oder Content-Ersteller auf Plattformen wie OnlyFans zwar distanziert wirken mag, sich aber jeder mit ihm identifizieren kann.
Empathie vor dem Urteil
Der Schauspieler geht auch darauf ein, wie oft Frauen beurteilt werden, die auf Sexarbeit zurückgreifen, um ihre Familien zu ernähren. Die Serie schlägt vor, über den Schein hinauszuschauen.
„Vielleicht ziehe ich bei OnlyFans nicht mein Hemd aus, um mein Kind zu füttern, aber irgendwie ziehen wir alle unser Hemd für jemanden aus. Bevor wir so schnell urteilen, insbesondere Frauen, sollten wir in den Spiegel schauen.“
Thaddea Graham, die Susie, Margos beste Freundin, spielt, bringt eine weitere Ebene mit. Ihr Charakter stellt die Entscheidungen der Protagonistin nie in Frage und wird zu ihrer ständigen Stütze während der Mutterschaft.
„In der Serie geht es viel um die Widerstandsfähigkeit von Frauen. Sie lehrt dich auch, die Hilfe anzunehmen, die andere dir geben wollen, und die Entscheidungen, die jemand trifft, um weiterzukommen, nicht zu verurteilen. Ich wünschte, wir hätten alle eine Freundin wie Susie.“
Die Serie mit Nicole Kidman, Michelle Pfeiffer und Elle Fanning lädt uns ein, anderen mit mehr Empathie zu begegnen.




