Fausto gewinnt im Pazifik an Stärke
Der Tropensturm Fausto verstärkt sich im östlichen Pazifik weiter. An diesem Montag verzeichnete das System maximale Dauerwindgeschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde und näherte sich dem Hurrikanstatus. Es stellt kein Risiko für mexikanisches Territorium dar.
Das Phänomen befand sich etwa 1.250 Kilometer südwestlich der Südspitze der Halbinsel Baja California. Seine Bewegung erfolgt in Richtung West-Nordwesten, weg von den Küsten.
Alarm im Golf von Mexiko
Parallel dazu schreitet im nördlichen Golf von Mexiko langsam ein tropisches Tiefdruckgebiet voran. Nach Angaben des US-amerikanischen National Hurricane Center könnte es in den nächsten Stunden zu einem tropischen Sturm werden.
Das System befand sich südlich von Panama City, Florida, mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 55 Kilometern pro Stunde. Es bewegt sich in Richtung Nordwesten.
Die US-Behörden haben für Teile der Golfküste, von Südost-Louisiana bis Florida, Tropensturm- und Sturmflutwarnungen herausgegeben. Der Nationale Wetterdienst warnte, dass sich die Bedingungen ab Dienstag verschlechtern könnten: Böen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde, hohe Wellen und die Gefahr von Küstenüberschwemmungen.
Darüber hinaus werden in Gebieten von Louisiana und Mississippi Sturmfluten von bis zu 1,2 Metern erwartet. In der Region Big Bend in Florida besteht die Möglichkeit vereinzelter Tornados. Heftiger Regen könnte im Laufe der Woche zu Sturzfluten von Westflorida bis Zentraltexas führen.
Das National Hurricane Center überwacht beide Systeme ständig.




