Erdbeben löst Notfall in Tapachula aus
Zwei aufeinanderfolgende Erdbeben der Stärke 7,4 und 5,8 erschütterten heute Morgen Chiapas und hinterließen eine verletzte Frau. Die Person ausländischer Herkunft stürzte aus dem dritten Stock, nachdem sie beim ersten Erdbeben einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte.
Das erste Erdbeben ereignete sich um 8:48 Uhr, das Epizentrum lag 135 Kilometer südwestlich von Ciudad Hidalgo, an der Grenze zu Guatemala. Die Frau, die in einem Gebäude im Viertel Teófilo Acebo lebte, geriet in Verzweiflung und stürzte ins Leere, wobei sie schwere Verletzungen erlitt. Sanitäter des Katastrophenschutzes und der Stadtpolizei waren vor Ort.
Zweite Bewegung und Evakuierungen
Dreißig Minuten später, während sie auf den Vorfall reagierten, wurde in derselben Gegend ein zweites Erdbeben der Stärke 5,8 registriert. Um weiteren Gefahren vorzubeugen, evakuierten die Behörden das Gebäude.
Das staatliche Katastrophenschutzsystem hat in ganz Chiapas Notfallprotokolle aktiviert. In Tuxtla Gutiérrez und anderen Städten wurden öffentliche und private Gebäude evakuiert. Bisher wurden keine Todesopfer gemeldet, nur die verletzte Frau.
Auffällig waren die Bewegungen in Guatemala, Belize und El Salvador, wo die Überwachung aktiviert wurde. Das Tsunami-Warnzentrum des Marineministeriums hat wegen möglicher Schwankungen des Meeresspiegels eine Warnung für die Küsten von Chiapas und Oaxaca herausgegeben.




