Präsidentin Claudia Sheinbaum berichtete, dass ihre Regierung in Abstimmung mit dem Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte in Mexiko die Einbeziehung einer Gruppe unabhängiger Experten prüft, um die Untersuchung des Ayotzinapa-Falls zu begleiten.
Ziel ist es, die Ermittlungen zu verstärken und der Aufklärung des Verschwindens der 43 Normalschüler näher zu kommen. Sheinbaum erklärte, dass die Spezialisten nicht von der Bundesregierung eingestellt werden, sondern Teil eines Beraterteams sein werden, das von einer unabhängigen internationalen Institution unterstützt wird, um dem Prozess mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Management vor der UN
Der Präsident hat das Büro des Hohen Kommissars bereits offiziell gebeten, diese Möglichkeit zu prüfen. Während seines Besuchs im Land sprach er das Thema sogar direkt mit dem Hochkommissar an. Die Antwort war, dass die bisher beteiligten Experten nicht wieder eingestellt werden, sondern dass die UN neue Spezialisten vorschlagen werden.
Sheinbaum räumte Differenzen mit einigen Menschenrechtsorganisationen hinsichtlich der Durchführung des Falles und früherer Gerichtsbeschlüsse ein. Er versicherte, dass die neue Ermittlungslinie der Generalstaatsanwaltschaft (FGR) es ermöglicht habe, eine wissenschaftliche Perspektive wiederherzustellen und Versäumnisse in früheren Ermittlungen aufzudecken.
Allerdings können die Fortschritte vorerst nicht öffentlich gemacht werden, um die Ermittlungen nicht zu gefährden und aus Respekt vor den Familienangehörigen.
„Der Wandel oder die neue Vision der Forschung, die wir betreiben, führt zu vielen Ergebnissen; wir können sie aus Respekt vor den Vätern und Müttern und auch vor der Forschung selbst noch nicht bekannt geben“, sagte er.
Die Präsidentin bekräftigte, dass ihre Regierung nach Wahrheit und Gerechtigkeit strebe und außerdem den Aufenthaltsort der 43 jungen Menschen erfahre. Führt regelmäßige Treffen mit den Eltern durch, um sie über die Entwicklung des Falles zu informieren. Sheinbaum hat in Abstimmung mit der FGR und der Rechtsberaterin Luisa María Alcalde für die persönliche Nachbereitung gesorgt und Berichte und Ordner überprüft.
Abschließend meinte er, dass es nicht an der Zeit sei, eine öffentliche Debatte über die Differenzen in dem Fall zu eröffnen, da es vorrangig darum gehe, die Ermittlungen aufrechtzuerhalten und zunächst die Familien zu informieren.




