Sheinbaums Aufruf: Protest, aber ohne Gewalt
Die Bühne ist bereitet. Die CNTE kündigt einen 72-stündigen landesweiten Streik an und Präsidentin Claudia Sheinbaum betritt das Podium. Seine Botschaft ist klar und direkt. Er verlangt nicht, dass sie nicht protestieren, sondern dass sie dies ohne Gewalt tun.
„Wenn sie demonstrieren, dann soll es immer friedlich sein“,
äußerte er während seiner Morgenkonferenz. Dieser Satz fasst die gesamte Strategie der Regierung gegen diese Bewegung zusammen. Keine Konfrontation, aber auch kein Schweigen.
Offener Dialog, aber ohne Präsidententreffen
Sheinbaum versichert, dass die Dialogtische offen seien. Dreiseitige Treffen zwischen der SEP, Staatssekretariaten und der Regierung analysieren den Lehrbedarf.
“Machbare Anforderungen werden erfüllt”,
sagte er zu den Ansätzen der Gewerkschaft. Doch auf die Frage, ob sie sich während des Streiks persönlich mit den Demonstranten treffen werde, ist die Antwort ein klares „Nein“.
Hier ist das Detail, das viele nicht sehen: Die Regierung hält die Kanäle offen, setzt aber klare Grenzen. Während der Straßenaufnahmen wird es kein Foto mit dem Präsidenten geben.
Der CNTE droht, seine Proteste gegen die Weltmeisterschaft 2026 auszuweiten. Sheinbaum antwortet ruhig: „Es gibt einen Dialog mit ihnen, nicht jetzt, immer.“ Es ist, als würde man sagen: Ich kenne dieses Drehbuch und sie werden mich nicht unter Druck setzen.
Unterdessen fragen sich Millionen mexikanischer Familien, welche Auswirkungen dies auf die Bildung ihrer Kinder haben wird. Das politische Theater geht weiter, aber die Konsequenzen sind sehr real.




