Der Vorhang öffnet sich wieder: Die Meister kehren auf die Bühne zurück
Der Nationale Koordinator der Bildungsarbeiter (CNTE) ließ den Vorhang nicht fallen. Was wie eine Pause schien, wurde zu einem neuen Akt. Sie haben gerade einen 72-stündigen nationalen Streik und einen großen Marsch vom Ángel zum Zócalo ausgerufen.
Aber das ist noch nicht alles. Der stärkste Schritt ist die Einrichtung eines Sitzstreiks vor dem Nationalpalast. Es ist ihre Reaktion auf das, was sie „Versäumnisse“ der Regierung und den völligen Verzicht auf ihre Rechte nennen. Die Botschaft ist klar: Sie sind zurück, um zu bleiben.
Warum kommt der Konflikt wieder?
Der Kern des Problems liegt in einem Gesetz. Die dissidenten Lehrer versuchen, die Regierung von Claudia Sheinbaum unter Druck zu setzen, etwas Historisches zu erreichen: die Aufhebung des ISSSTE-Gesetzes von 2007.
Diese von Felipe Calderón geförderte Reform veränderte die Spielregeln für immer. Er schaffte das lebenslange Rentensystem ab und ersetzte es durch Einzelkonten. Für die Lehrer war es ein Tiefschlag, den sie nie akzeptierten.
„Durch diese Reform wurde das lebenslange Rentensystem abgeschafft und durch Einzelkonten ersetzt, eine Änderung, die von Lehrern konsequent abgelehnt wurde.“
Wir sehen uns den zweiten Akt eines Dramas an, das vor Monaten die Hauptstadt lahmlegte. Die CNTE blockierte die Stadt mehr als drei Wochen lang, eine intensive Mobilisierung, die Verhandlungen mit der Bundesregierung erzwang.
Damals gab es einige Zugeständnisse: Gehaltserhöhungen und Anpassungen des Rentenalters. Aber die Lehrer warnten, es handele sich nur um ein Pflaster. Ihre zentralen Forderungen, etwa die Aufhebung dieses Gesetzes, lagen noch in der Luft.
Jetzt kehren sie mit mehr Kraft zurück. Sie wissen, dass sie nach der Blockade Verhandlungsmacht haben. Und sie sind bereit, es wieder zu nutzen.
Unterdessen malen sie vom Nationalpalast aus ein weiteres Bild. Die Bundesbehörden bestehen darauf, dass sie ständige Räume für den Dialog geschaffen haben.
„Die Bundesbehörden haben ihrerseits verteidigt, dass Räume für den Dialog mit den Lehrern eröffnet wurden, darunter mehrere Arbeitstische und Treffen mit ihren Führungskräften.“
Aber für die Lehrer auf der Straße sind diese Tische Theater ohne wirkliche Handlung. Der Sitzstreik vor dem Palast ist nicht nur ein Protest; Es ist eine physische und ständige Erinnerung daran, dass sie nicht verschwinden werden, bis sie gehört werden.
Der Lehrerkonflikt ließ nie nach. Er holte nur Luft, um sich auf diese neue Offensive vorzubereiten. Und jetzt, mit einem Sit-in als fester Bühne, hat Sheinbaum die Lehrer buchstäblich vor seiner Haustür.




