Das Drama um die entflohenen Gehirne findet einen neuen Akt
Präsidentin Claudia Sheinbaum enthüllte an diesem Donnerstag einen Schritt, der wie eine Versöhnung mit den verlassenen Wissenschaftlern klingt. Es ist nicht das klassische „Nach Hause gehen“ mit einem Platz und einer Eintrittskarte – das ist cleverer.
„Es gibt mexikanische Männer und Frauen, die bereits in einem anderen Land leben. Sie möchten nicht nach Mexiko zurückkehren, um dort zu leben, weil sie bereits ihre Familien gegründet haben … Aber sie möchten weiterhin eine Beziehung zu Mexiko haben.“
Die Falle? Es gibt keinen Haken. Das Programm ermöglicht es Ihnen, aus der Ferne zu unterrichten, Abschlussarbeiten zu leiten und einmal im Jahr zurückzukehren. Wenig Budget, viel Kreativität. Wie meine Frau sagt: Manchmal funktionieren einfache Dinge.
Und Wolle für die Wissenschaft?
Sheinbaum sagte, dass in diesem Jahr 7 Milliarden Pesos in das Wissenschaftsministerium (Secihti) unter der Leitung von Rosaura Ruiz geflossen seien. Aber Vorsicht: Sie selbst gab zu, dass die Ressourcen begrenzt sind und sie diese ausbauen möchte. Es klingt wie ein Wahlversprechen, aber mit soliden Daten.
Meine älteste Tochter, die davon träumt, Forscherin zu werden, fragte mich: „Und ist das nützlich oder ist es nur eine Show?“ Ich sagte ihm: Schauen Sie, wenn sie einen Wissenschaftler in Harvard dazu bringen können, von hier aus eine Doktorarbeit zu betreuen, wäre das ein Gewinn. Aber wenn es nur ein Foto ist, wird es eine weitere leere Tat sein.
Der Schlüssel liegt im Detail. Wie viele werden mitmachen? Wird es echte Orte geben? Im Moment ist es ein vielversprechendes Drehbuch. Es bleibt abzuwarten, ob die Öffentlichkeit – die Wissenschaftler – applaudiert oder ausbuht.




