Wirtschaft und Energie: die Ankündigungen des Präsidenten
Präsidentin Claudia Sheinbaum berichtete, dass Mexiko zum ersten Mal Projekte für 32.000 Megawatt zusätzliche Stromkapazität habe, von denen 70 % erneuerbar seien. „Wenn wir die Regierung verlassen, wird der Erdgasverbrauch sinken und die aus erneuerbaren Ressourcen erzeugte Energie wird zunehmen“, erklärte er.
Sheinbaum hob auch das Wirtschaftswachstum hervor. Laut Inegi stieg der Global Indicator of Economic Activity (IGAE) im April im Vergleich zu März um 1,2 %, der beste Anstieg seit 2021. Die jährliche Rate erreichte 2,2 %. Der Präsident führte dies auf den Aufschwung im Baugewerbe zurück, insbesondere im Wohnungsbauprogramm.
In Bezug auf die Inflation wies die Präsidentin darauf hin, dass diese in der ersten Junihälfte auf 3,55 % jährlich gesunken sei, den niedrigsten Stand seit Oktober 2025. Dies sei auf Vereinbarungen mit Tankstellen zur Festlegung maximaler Kraftstoffpreise und das Paket gegen Inflation und Knappheit (Pacic) zur Kontrolle des Grundkorbs zurückzuführen.
Energiewende mit 32.000 Megawatt
Die Energieministerin Luz Elena González erklärte, dass bis 2030 32.000 Megawatt hinzukommen werden; 22.000 werden verlängerbar sein. Ziel ist es, dass mindestens 38 % der Stromerzeugung sauber sind, um die Klimaverpflichtungen zu erfüllen. Er versicherte, dass die CFE ihre Mehrheitsbeteiligung behalten und am Ende der sechsjährigen Laufzeit 61 % des Stroms liefern werde.
Die Direktorin von CFE, Emilia Calleja, erläuterte die Projekte. In Baja California Sur wird das Oasis System Solarenergie, Batterien und grünen Wasserstoff kombinieren, um Mulegé und 40.000 Haushalte zu versorgen. Es umfasst eine 72-Megawatt-Anlage und 20-Megawatt-Speicher und wird 120 Kubikmeter Wasser pro Jahr produzieren und dabei 94.000 Tonnen CO2 vermeiden.
In Sonora wird die Photovoltaikanlage „Rafael Galván“ in Puerto Peñasco eine Kapazität von tausend Megawatt und eine Speicherkapazität von 246 Megawatt erreichen. Derzeit leistet es 400 Megawatt. Die Investition übersteigt 1,4 Milliarden Dollar. „Das sind Vorteile für die Umwelt, die die Energiesouveränität stärken“, schloss Minister González.