Die Merlin Duck-Registrierung ist umstritten
Das mexikanische Institut für gewerbliches Eigentum (IMPI) bestätigte, dass es Anträge auf Eintragung von „Pato Merlín“ als Marke erhalten hat. Die Petitionen werden derzeit geprüft und nach Abschluss des Verfahrens wird ein Beschluss gemäß dem Bundesgesetz zum Schutz des gewerblichen Eigentums erlassen.
„Es sind Anträge auf Markenregistrierung im Zusammenhang mit der Merlin-Ente eingegangen, die sich im in den geltenden Vorschriften vorgesehenen Verfahren befinden. Sobald dies abgeschlossen ist, wird das IMPI den gesetzlich entsprechenden Beschluss erlassen“, berichtete die Agentur.
Akte 3643308 beschreibt, dass am 17. Juni ein Mann mit Wohnsitz in Mérida, Yucatán, eine 10-jährige Konzession für die Marke und das Logo „El Pato Merlín. El Pato de laluck“ beantragte. Das Design umfasst eine Ente mit einem grünen Hemd und ein Bild von Quetzalcóatl, ähnlich dem der mexikanischen Fußballmannschaft, mit dem Aztekenkalender im Hintergrund. Der Antragsteller möchte die Marke in Dutzenden von Unternehmen nutzen, unter anderem für politische Wahlkampfwerbung.
Präsidentin Claudia Sheinbaum verwies während ihrer Morgenkonferenz im Nationalpalast auf den Fall. In Begleitung von Karla, der Besitzerin der Ente, erklärte sie, dass ihre Regierung der Familie helfen werde, damit der Vogel „eine bessere Lebensqualität“ habe. Sheinbaum beschrieb die Registrierungsanfrage einer anderen Person als Missbrauch.
„Es ist nicht fair, dass jemand anderes die Ente als Marke eintragen lassen wollte. Stellen Sie sich vor, was für ein Missbrauch!“ sagte der Präsident.
Sheinbaum gab an, dass seine Regierung die Familie dabei unterstützt habe, die Ente beim IMPI zu registrieren, ein Prozess, der derzeit kontrovers voranschreitet.