Ein Birdie-Festival in der Wüste
Scottie Scheffler hatte eine klare Mission: sein Spiel bei The American Express zu testen. Und Junge, hat er es geschafft? Mit soliden 63 (-9) lag er nur einen Schlag hinter den Spitzenreitern Min Woo Lee und Pierceson Coody, die Karten von 62 (-10) verbuchten.
Der Weltranglistenerste verpasste bis zum 17. Loch kein Grün … und machte trotzdem einen Birdie von außen. Das ist Weltklasse.
„Ich denke, das Schwierigste ist, dass man in einer Runde nur so viel [unter Par] erreichen kann“, überlegte Scheffler. „Wenn man anfängt, ins Hintertreffen zu geraten, wird es schwieriger, mitzuhalten.“
Und was für ein Rhythmus. Jason Day glänzte ebenfalls mit einer 63, galt aber auf dem Stadium Course als fast vier Schläge schwieriger als andere auf dem Platz. Das ist beeindruckend.
Traumbedingungen für die Sterne
Die 156 Spieler – die größte Gruppe des Jahres – genossen perfektes Wetter. Kein Wind, makelloses Gras … ideale Bedingungen für einen Schauer roter Karten.
Vince Whaley hat es nach seinem 63er perfekt auf den Punkt gebracht:
„Es ist fast so, als würde man zu einer Kuppel kommen. Es gibt kaum Wind … es ist eine gute Gelegenheit, zu sehen, wo Ihr Spiel steht. Denn wenn Sie hier nicht gut treffen können, werden Sie nirgendwo treffen.“
Für Scheffler markiert dieses Turnier seit letztem September die Rückkehr in den Wettkampf gegen ein voll besetztes Teilnehmerfeld. Und das tut er als unangefochtener Spitzenreiter: Mit 13 Titeln und drei Majors steht er nun schon seit drei Jahren an der Spitze der Weltrangliste.
Die Botschaft ist klar: Der König macht sich wieder an die Arbeit. Und er kommt hungrig.




