Was für ein Anfang! Mercedes gibt das Tempo vor
Der Grand Prix von Australien war ein Spektakel. George Russell holte sich den Sieg, aber der wahre Gewinner war das Team. Mercedes erzielte seinen ersten Doppelsieg seit Las Vegas 2024, wobei Kimi Antonelli ein Traumwochenende für das Silberteam vollendete.
„Wir wussten, dass es eine Herausforderung werden würde“, gab Russell zu, nachdem er aus dem Auto gestiegen war. „Ich kam an die Startaufstellung, sah den Ladestand meiner Batterie und hatte nichts mehr im Tank. Ich hatte einen schlechten Start… aber danke an das gesamte Team“
Und Junge, hat das Team seinen Job gemacht? Der Schlüssel lag in der Box.
Der Meisterzug unter der gelben Flagge
Das Rennen schien zu Beginn Ferraris Sache zu sein. Charles Leclerc übernahm mit einem fulminanten Start in der ersten Kurve die Führung und nutzte dabei den langsamen Start der beiden Mercedes aus.
Doch in Runde 12 änderte sich alles. Ein virtuelles Safety-Car von Isack Hadjars gestopptem Red Bull stellte das Spielfeld auf den Kopf. Mercedes reagierte sofort und rief seine beiden Fahrer für einen schnellen Reifenwechsel an die Box.
Ferrari folgte dem Spiel nicht. Leclerc rollte weiter auf der Strecke, und als er schließlich anhielt, war es bereits zu spät. Der Vorteil war dahin.
Der Monegasse wurde Dritter und war sichtlich frustriert darüber, dass er sich den Sieg, den er in der Hand hatte, entgehen ließ. Sein Teamkollege Lewis Hamilton wurde Vierter.
Für die Einheimischen kam die Enttäuschung, bevor sie überhaupt begann. Oscar Piastri verunglückte mit seinem McLaren auf dem Weg zur Startaufstellung und verpasste damit seinen Heim-Grand-Prix vor der grünen Ampel.
Am Ende stand der Sonntag ganz im Zeichen des Feierns in Brackley. Nicht nur wegen des Sieges, sondern auch um zu zeigen, dass Mercedes in Sachen Strategie und Teamwork immer noch ein tödlicher Rivale ist. Die Saison ist gerade sehr interessant geworden.




