Raúl Jiménez’ bedeutendstes Tor
Raúl Jiménez hat endlich seine Torlosserie bei Weltmeisterschaften durchbrochen. Der mexikanische Stürmer erzielte gegen Südafrika ein Tor, doch der Jubel hatte eine Bedeutung, die über das Tor hinausging.
Hinter den Tränen verbirgt sich eine Geschichte von Verlust und Ehrung. Sein Vater starb im vergangenen März, gerade als er sich auf das vorbereitete, was er als „seine Weltmeisterschaft“ bezeichnete. Das Ziel war nicht nur ein sportliches Ziel, sondern ein emotionales Bedürfnis.
„Es war etwas, wonach ich gesucht habe, mehr als nur mein erstes Tor bei der Weltmeisterschaft zu schießen, damit ich es meinem Vater widmen konnte, der meiner Meinung nach am glücklichsten wäre, wenn er hier im Stadion gewesen wäre“, erklärte Raúl.
Der Wolverhampton-Fußballer fügte hinzu, dass sein Vater ihn vom Himmel aus unterstützt habe. In einem Interview mit der mexikanischen Nationalmannschaft verriet Jiménez, dass er Roberto Alvarado vor dem Spiel um eine Flanke an den langen Pfosten gebeten hatte.
„Ich bin sehr glücklich, dass ich dieses Tor erzielen konnte. Bevor ich Piojo (Alvarado) gesagt habe: ‚Gib mir eins am zweiten Pfosten und jetzt werde ich es schießen‘ und siehe da, wir haben es geschafft, konnte ich es erzielen. Sehr glücklich“, schloss er.
Ein langer Weg zum Ziel
Jiménez hatte in Brasilien 2014, Russland 2018 und Katar 2022 Einsatzminuten, konnte aber nie punkten. Dieses Mal, da sein Vater abwesend war, war das Tor voller Emotionen.
Der mexikanische Stürmer beendete seine zwölfjährige Durststrecke bei der Weltmeisterschaft und widmete den wichtigsten Moment seiner Karriere der Person, die ihn immer ermutigte.




