Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Mittwoch das Jahr 2029 als Ziel für die Auswahl der Austragungsstadt der Olympischen Spiele 2036 festgelegt. Mit der Entscheidung soll ein seit Monaten ins Stocken geratener Prozess wiederbelebt werden, in dem Indien und Katar als mögliche Kandidaten vorgeschlagen wurden.
Kalenderüberprüfung
Der neue Zeitplan wurde während eines Treffens aller IOC-Mitglieder unter dem Vorsitz von Kirsty Coventry vereinbart. Diese Änderung impliziert einen Neustart, nachdem die Austragungsorte 2028 (Los Angeles) und 2032 (Brisbane) elf Jahre im Voraus ausgewählt wurden.
Die Wahl des Veranstaltungsortes 2036 stellt einen entscheidenden Schritt für die Organisation dar, die das Interesse und die Beteiligung der Länder an der Organisation der Veranstaltung wiederherstellen möchte. Die bisherige Strategie hatte Kritik wegen mangelnden Wettbewerbs und mangelnder Transparenz hervorgerufen.
Indien hat Interesse bekundet, die Spiele zum ersten Mal auszurichten, während Katar bereits Erfahrung mit globalen Sportveranstaltungen hat. Beide Länder gelten als ernsthafte Kandidaten, obwohl es noch keine formellen Nominierungen gibt.
Ziel des IOC ist es, einen offeneren und wettbewerbsorientierteren Prozess anzubieten, in dem interessierte Städte ihre Projekte frühzeitig vorstellen können. Ziel ist es, bis 2029 den Austragungsort zu definieren, der im Jahr 2036 die Athleten der Welt empfangen wird.




