Die PRI-Fraktion im Abgeordnetenhaus stellte eine Initiative zur Reform des Bundesarbeitsgesetzes vor. Der Vorschlag sieht eine Verlängerung des Vaterschaftsurlaubs von fünf auf 20 bezahlte Arbeitstage vor.
Mitverantwortung der Familie
Die Gesetzgeber wiesen darauf hin, dass die derzeitige Regelung angesichts neuer Familiendynamiken und internationaler Standards unzureichend sei. Sie waren der Ansicht, dass die Beschränkung des Urlaubs auf nur fünf Tage eine ungleiche Sichtweise der Vaterrolle verstärkt und ihre Teilnahme an einer wichtigen Phase der Familienentwicklung verringert.
Die Initiative schlägt eine Reform von Artikel 132 Abschnitt XXVII Bis des Bundesarbeitsgesetzes vor. Ziel ist es, die Anwesenheit des Vaters in den ersten Lebenstagen des Kindes zu gewährleisten. Dem Vorschlag zufolge würde diese Erweiterung eine stärkere Beteiligung an der Erziehung, Begleitung und Unterstützung der schwangeren Person ermöglichen.
Die PRI-Abgeordneten betonten, dass der Oberste Gerichtshof der Nation die Bedeutung einer ausgewogenen Verteilung der elterlichen Verantwortung erkannt habe. Sie wiesen auch darauf hin, dass verschiedene Länder in Lateinamerika und Europa zu umfassenderen Modellen des Elternurlaubs übergegangen seien.
Vorteile für die kindliche Entwicklung
Der PRI-Caucus betonte, dass aktive Elternschaft positive Auswirkungen auf die emotionale, psychologische und körperliche Entwicklung von Mädchen und Jungen hat. Darüber hinaus stärkt es die familiären Bindungen und fördert eine größere Gleichberechtigung bei der Hausarbeit.




