Die Stars kamen nicht nur, um für Filme zu werben
Inmitten der Magie (und Kälte) von Sundance änderte sich der Ton radikal. Natalie Portman, Jenna Ortega und Olivia Wilde lenkten das Gespräch vom roten Teppich auf eine energische Beschwerde gegen die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE).
Der Auslöser war eine tödliche Schießerei in Minneapolis, die Bundesagenten zugeschrieben wurde. Und die Schauspielerinnen, die „The Gallerist“ präsentierten, konnten nicht schweigen.
„Dies ist ein wirklich niederschmetternder Moment für unser Land. Die Bundesregierung und insbesondere die ICE verhalten sich sehr missbräuchlich und totalitär. Das ist absolut empörend und muss aufhören“, erklärte Portman mit einer Ernsthaftigkeit, die durch die festliche Atmosphäre des Festivals schnitt.
Der Oscar-Preisträger fügte eine unangenehme Reflexion über die Blase hinzu, in der sie sich bewegten:
„Es ist schwer, an einem Ort wie diesem zu sein, diese hübschen Outfits zu tragen und über Filme zu reden, wenn direkt neben uns etwas so Schreckliches passiert.“
Jenna Ortega, der aktuelle Jugendstar, untermauerte die Botschaft mit ebenso harten Worten. Der zentrale Punkt war das Fehlen von Konsequenzen für die beteiligten Beamten.
„Das Fehlen einer wirklichen Lösung oder irgendeiner Art von Sanktion gegen die Beamten ist unglaublich beängstigend und enttäuschend von Seiten unserer Regierung.“
Unterdessen entschied sich Olivia Wilde für stillen, aber sichtbaren Aktivismus: eine Anstecknadel mit dem Slogan „ICE OUT“ an ihrem Outfit. Ein kleines Accessoire, das lauter sprach als jede Rede.
Die Botschaft ist klar: Park City verkauft nicht nur Vertriebsrechte. Bewusstsein wird auch verkauft. Und diese Schauspielerinnen zahlten den vollen Preis.




