Von „einfach“ zu fürsorglich: Paris Hiltons philanthropische Wende
Was nach den verheerenden Bränden in Los Angeles als lokale Unterstützung begann, entwickelt sich mittlerweile zu einer nationalen Initiative. Paris Hilton, ja, dass Paris gerade den Back in Business Recovery Fund mit einer ersten Spende von 350.000 US-Dollar ins Leben gerufen hat.
Das Ziel ist klar: Bis Ende März eine Million erreichen. Und er meint es ernst. Um dies zu erreichen, arbeitet er mit GoFundMe.org und seiner eigenen Organisation 11:11 Media Impact zusammen.
„Unternehmen, die von Frauen geführt werden, sind das Herzstück vieler dieser Gemeinschaften. Ich möchte sie stärken und unterstützen können“, sagte Hilton.
Motivation ist persönlich. Die Brände im Jahr 2025 verwüsteten nicht nur ganze Gemeinden, sondern zerstörten auch das Haus der Pariser Familie in Malibu. Der Verlust des Zuhauses, in dem ihre Kinder aufwuchsen, war in ihren Worten „sehr emotional“.
Diese Erfahrung ließ sie an andere Mütter denken, die alles verloren hatten: Zuhause, Geschäft, Lebensunterhalt. Daraus entstand die erste Phase des Projekts, in der bereits über eine Million Direkthilfen an 50 Kleinunternehmen verteilt wurden.
Die wahre Wirkung hinter den Schlagzeilen
Die Rede ist von Bäckereien, Kindertagesstätten, Buchhandlungen und Tanzstudios, die jeweils bis zu 25.000 US-Dollar erhielten. Geld, um Miete und Gehälter zu bezahlen und ausgebrannte Geräte zu ersetzen.
Ein Jahr später sind 90 % immer noch in Betrieb. Die Zahl spricht für sich.
Die Geschichte von Renata Ortega ist ein Beispiel dafür. Ihr Unternehmen für Blumendesign, Orla Floral Studio, operierte in einer umgebauten Garage neben ihrem Haus in Altadena. Die Flammen haben alles vernichtet: Zuhause, Studio, komplette Ausrüstung.
„Nichts bereitet einen auf einen so großen Verlust vor. Ich hätte nicht gedacht, dass ich wieder auf die Beine kommen würde“, gestand Ortega.
Der Zuschuss ermöglichte es ihm, die Kaution für ein neues Gebäude zu bezahlen und dringend einen Kühlraum zu kaufen. Heute ist sein Geschäft „voll und voll“, er hat sein Personal behalten und plant, mehr Leute einzustellen.
Doch über das Geld hinaus kam der emotionale Impuls:
„Denn wenn jemand wie Paris Hilton Ihre Geschichte betrachtet und denkt, Sie seien wichtig, dann müssen Sie an sich selbst glauben“, überlegt Ortega.
Und Paris unterschreibt nicht nur Schecks. Er wird Kunde. Bei Coachella trug sie stolz einen Overall von Crop It Like It’s Hot – einem der profitierenden Geschäfte – und engagierte Lieferanten wie Carmela Ice Cream für ihre eigenen Partys.
Aus einer persönlichen Tragödie entsteht ein echtes Unterstützungsnetzwerk. Vielleicht ist es an der Zeit, unser geistiges Bild davon zu aktualisieren, was es bedeutet, im Jahr 2026 „Paris Hilton“ zu sein.




