Der Wecker klingelt und niemand scheint ihn zu hören
Die in Manifest your Citizenship zusammengeschlossenen zivilgesellschaftlichen Organisationen haben gerade eine SOS-Aktion ins Leben gerufen. Das ist keine Übertreibung. Es ist eine direkte Warnung an das Finanzministerium, die SAT und Bienestar: Wenn sie jetzt keinen hochrangigen Dialog eröffnen, könnten soziale Projekte im ganzen Land zusammenbrechen.
Wir sprechen über die Arbeit in den Bereichen Menschenrechte, Gesundheit, Bildung und Pflege für gefährdete Bevölkerungsgruppen. Das soziale Gefüge, das diejenigen unterstützt, die es am meisten brauchen. Und NGOs zufolge ist es bedroht.
Ein Verwaltungslabyrinth, das lähmt
Das Problem hat einen Namen: Rechtsunsicherheit. Restriktive Kriterien und übermäßiger Verwaltungsaufwand haben ein sumpfiges Gelände geschaffen, wo es einst freie Wege gab.
„Diese Situation beeinträchtigt nicht nur unsere Geschäftstätigkeit, sondern gefährdet auch den Fortbestand grundlegender sozialer Projekte“
Dieser Satz sollte im Nationalpalast alle Alarmglocken läuten lassen. Denn wenn Organisationen, die an vorderster Front arbeiten, von einem „Kontinuitätsrisiko“ sprechen, bedeutet das, dass die Hilfe nicht mehr dort ankommt, wo sie hin sollte.
Das Dramatischste ist ihre Position: Sie fordern keine Privilegien, sie fordern Kohärenz. Sie bekräftigen ihr Engagement für Legalität und Transparenz, allerdings mit einem schlagkräftigen Argument:
„Steuerpflichten sollen die Verwirklichung unserer gesellschaftlichen Ziele unterstützen und nicht behindern“
Es ist gesunder Menschenverstand, der in öffentliche Nachfrage umgewandelt wird. Steuern zahlen ja, aber nicht auf Kosten der Ernährung von Kindern, der Krankenpflege oder der Verteidigung von Rechten.
Mein Vater hat mir beigebracht, dass Politik daran gemessen wird, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Heute, während ich dies schreibe, denke ich an meine Lehrerin und daran, was es bedeuten würde, wenn die Bildungsprojekte, die ihre Arbeit unterstützen, aufgrund bürokratischer Bürokratie verschwinden würden.
Die Forderung ist klar: dringender Dialog oder echte Konsequenzen für Millionen Mexikaner. Die Uhr tickt bereits.




