Die mexikanische Nationalmannschaft hält das Land in Atem. Seit dem 11. Juni hat das Team von Javier Aguirre vier Siege bei der Weltmeisterschaft 2026 eingefahren. Jeder Sieg steigerte die Euphorie auf den Straßen. Doch am vergangenen Dienstag, dem 30. Juni, hinterließen die Feierlichkeiten in der Hauptstadt ein tragisches Gleichgewicht.
Vier Todesfälle durch Erstickung
Mehr als eine Million Menschen gingen in Mexiko-Stadt auf die Straße, um den Einzug von El Tri ins Achtelfinale zu feiern. Inmitten der Menschenmenge wurden vier Todesfälle durch Ersticken registriert. Die Behörden machten keine weiteren Angaben zu den Opfern.
Nachdem Torhüter Guillermo Ochoa die Nachricht gehört hatte, rief er die Fans auf.
„Wir wussten bereits, was neulich passiert ist. Ich spreche den Familien mein Beileid aus. Unter den Mexikanern müssen wir auf uns selbst aufpassen und aufmerksam sein. Wir wissen, dass Fußball viel bewegt, und ich hoffe, dass sich das morgen wiederholen kann, aber lasst uns feiern, indem wir auf uns selbst aufpassen, mit Freude, in Frieden, uns um die Straßen und Denkmäler kümmern. Es liegt in der Verantwortung aller“, erklärte er.
Ochoa bat darum, dass die Unterstützung nicht nachlasse. Erwarten Sie morgen gegen England die gleiche Intensität im Azteca-Stadion und in Guadalajara.
„Bitten Sie die Leute, so weiterzumachen, weil ihr Antrieb auf dem Spielfeld spürbar ist. Das ist etwas Besonderes, das uns motiviert. Die Leute draußen, diejenigen, die sich versammeln, um das Spiel zu sehen, alle, aber wir kümmern uns auch um uns selbst“, betonte er.
Der Torwart bestand darauf, dass Freude nicht zum Risiko werden dürfe. Die Fans reagieren, aber die kollektive Sicherheit steht auf dem Spiel.




