Überraschende Einführung der Maut in Puente, Kolumbien
Die Regierung von Nuevo León hat ohne Vorankündigung eine neue Sammelstelle an der Colombia-Brücke aktiviert, was bei Transporteuren, Zollagenten und Reisenden zu Unbehagen geführt hat. Die Maßnahme, die an diesem Dienstag abrupt umgesetzt wurde, verdoppelt die Zahlungen für Fahrzeuge, die nach Laredo, Texas, fahren, und ergänzt damit den traditionellen Stand, der seit Jahren in Betrieb ist.
Wirtschaftliche Auswirkungen auf den Grenzhandel
Laut einer Analyse von Außenhandelsverbänden erhöht die neue Maut die Kosten zwischen 70 % und 123 % im Vergleich zur Brücke III in Nuevo Laredo. Ein unbeladener Sattelzug kostet beispielsweise von 65 Pesos in Tamaulipas auf 145 Pesos in Nuevo León. Für Anhänger mit 4+ Achsen wird eine Erhöhung um 100 Pesos (von 144 auf 244 Pesos) fällig, während Pkw und Lkw 75 Pesos (45 + 30) pro Überfahrt zahlen müssen.
Der neue Stand, der 2023 für andere Zwecke eingeweiht wurde, befindet sich 500 Meter vor dem traditionellen, in einem Bereich, den Eduardo Villarreal, Präsident der Vereinigung der Zollagenten, in Frage stellt: „Es ist keine Straße mehr; Sie befinden sich in der Nähe der Brücke.“ Experten weisen darauf hin, dass dieser Ort bei Grenzübergängen beispiellos ist.
Mangelnde Transparenz und mögliche Gründe
Villarreal beklagte die Unmöglichkeit, Antworten von der Staatsverwaltung zu erhalten, und beschrieb die Anklage als „willkürlich und undurchsichtig“. Branchenquellen deuten darauf hin, dass die Mittel zur Finanzierung der Autobahn La Gloria-Colombia verwendet werden könnten, deren Fertigstellung noch aussteht. Kritikern zufolge beeinträchtigt die Maßnahme die logistische Wettbewerbsfähigkeit der Region ohne technische Begründung.
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