Politisches Theater im Senat: Vorwürfe und ausdrückliche Zustimmung
Während die US-Staatsanwaltschaft eine Bombe gegen den Gouverneur von Sinaloa, Rubén Rocha, und den Moreno-Senator Enrique Inzunza abwarf, genehmigte der mexikanische Senat im Eilverfahren die Einreise von zwölf bewaffneten US-Soldaten. Chance? Zufälle haben in der Politik fast immer einen Vor- und Nachnamen.
Die langen Gesichter auf Morenas Bank sagten alles. Adán Augusto López, der gute Betreiber der Gruppe „La Barredora“, schloss sich mit Gerardo Fernández Noroña zusammen, der sich Tage zuvor mit Rocha getroffen hatte, und sogar Miguel Ángel Yunes nahm am Konklave teil. Die Atmosphäre roch nach Besorgnis, nach Unsicherheit, dass sich im Topf des 4T etwas zusammenbraut.
„Dein Vater würde sich schämen“, sagte PAN-Mitglied Lily Téllez vom Rednerpult, nachdem die Präsidentin des Senats, Laura Itzel Castillo, zweimal das Mikrofon geschlossen hatte, weil sie über das Thema sprechen wollte.
Was bedeutet die Ankunft des Gringo-Militärs?
Einstimmig gaben die Senatoren grünes Licht für den Einmarsch von 12 Truppen aus dem 7. Jahrhundert. Spezialeinsatzgruppe des US-Spezialeinsatzkommandos North. Sie werden bewaffnet in einem Flugzeug der US-Luftwaffe im Bundesstaat Mexiko zur SOFT 3-Veranstaltung eintreffen, bei der es darum geht, „die Fähigkeiten von Spezialeinheiten zu verbessern“.
Die Hauptsitze: Temamatla, San Miguel de los Jagüeyes und Santa Lucía, alle in Edomex. Der Einsatz läuft vom 15. Juli bis 15. Dezember 2026. Der offizielle Vorwand: die bilateralen Beziehungen stärken und gemeinsamen Bedrohungen entgegenwirken.
Die andere Seite der Medaille: Mexikaner in Paraguay und Louisiana
Mittlerweile wurde es auch für das „Holkan“-Team – acht Sedena-Soldaten – genehmigt, zum Wettbewerb „Fuerzas Comando 2026“ nach Asunción, Paraguay zu fliegen. Und nicht nur das: 518 Elemente des Anáhuac-Bataillons werden zur „Rotational Exercise 2026“ mit Waffen, Fahrzeugen und Spezialausrüstung nach Fort Johnson, Louisiana, reisen.
Die Moral? Die militärische Zusammenarbeit schreitet voran, allerdings inmitten politischer Stürme, die nach Feuer riechen. Während einige trainieren, decken andere ihren Rücken. Das Theater geht weiter und wir, das Publikum, sind aufmerksam auf den nächsten Akt.




