Der britische Schauspieler Mike Preston, berühmt für seine Rolle als „Papagallo“ in „Mad Max 2: The Road Warrior“, ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Die Nachricht wurde von seiner Frau Josie Preston gegenüber dem Magazin „Variety“ bestätigt. Der Todesfall ereignete sich am 8. Juni in Florida. Bisher konnte die Ursache nicht geklärt werden.
Von der Musik auf die Straße
Preston – mit bürgerlichem Namen Jack Davis – begann seine Karriere als Sänger. In den späten 1950er Jahren erschien seine Version von „Mr. Blue kam in die Charts. Später wanderte er nach Australien aus, wo er in Nachtclubs arbeitete und die Show In Melbourne Tonight moderierte.
Seinen Sprung in die Schauspielerei schaffte er mit der Polizeiserie „Homicide“, in der er den Detektiv Bob Delaney spielte. Anschließend trat er der Seifenoper Bellbird bei und wirkte in Produktionen wie Tandarra, Cop Shop und Chopper Squad mit.
Erbe auf dem Bildschirm
Sein Filmdebüt gab er mit Stoney (1969), seine denkwürdigste Rolle war jedoch die Fortsetzung von Mad Max. Er spielte auch im Science-Fiction-Film Metalstorm: The Destruction of Jared-Syn. Im Fernsehen hatte er Auftritte in Serien wie Ellen, Alien Nation und Law and Order.
Bevor er sich der Unterhaltung widmete, war Preston Boxer. Seine letzte künstlerische Tätigkeit war als Synchronsprecher im Videospiel The Getaway (2002).




