El Piojo stellt die Glaubwürdigkeit der FIFA-Rangliste aufs Spiel (und sticht damit Mexiko in die Quere)
Oh, FIFA, diese Organisation, die uns mit Ranglisten erfreut, die so objektiv sind wie eine Lotterieziehung. Miguel Herrera, der Trainer von Costa Rica, der nie ein Mikrofon hatte, das er nicht liebte, griff die Weltliste an mit der Subtilität eines Elefanten in einem Glasgeschäft. Ihr Argument? Dass Mexiko auf mysteriöse Weise in den Top 5 auftaucht, obwohl es seiner Meinung nach „nicht wahr ist“ (Übersetzung: „Sie sehen die Größe des Fußballs nicht einmal mit der Lupe“).
Wenn die Rangliste nach Günstlingswirtschaft riecht (und nicht nach frisch gemähtem Gras)
In einer Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Dominikanische Republik (ja, dieser furchterregende Rivale auf Platz 139) ließ El Piojo Perlen fallen wie: „Die Rangliste ist ziemlich subjektiv“. Wow, was für eine Offenbarung, Miguel. Sind die Punkte wie Süßigkeiten in einer Piñata verteilt? Das Merkwürdige ist, dass Costa Rica auf dem 56. Platz liegt, aber anstatt um sein Team zu weinen, widmete er sich der Frage, warum Mexiko – dieser Riese, von dem wir alle wissen, dass er manchmal so glänzt – so weit oben erscheint. Eifersucht? Neid? Oder einfach nur die harte Realität?
Und natürlich durfte das herablassende Augenzwinkern nicht fehlen: „Sie sehen diese Mannschaften spielen und sie haben guten Fußball“, sagte er und bezog sich dabei auf Costa Rica und die Dominikanische Republik, als wollte er seinen eigenen Spielern Rauch verkaufen. Oder könnte es sein, dass er bereits mit einer Niederlage rechnet und gut aussehen will? Natürlich betonte er, dass „viele in Europa spielen“ (sprich: „So schlecht sind wir doch nicht, okay?“).
Unterdessen berechnet die FIFA ihre Rangliste weiterhin mit der gleichen Transparenz wie bei einem festen Freundschaftsspiel. Algorithmen? Ergebnisse? Nein, sie benutzen wahrscheinlich eine Dartscheibe und ein paar Betrunkene, die zufällige Zahlen auswählen.
Moral: Fußball ist Leidenschaft… und auch ein wiederkehrender Witz
Am Ende schenkte uns Herrera ein weiteres Juwel aus seinem Repertoire: Kritik am Unkritisierbaren, während sein Team im Ranking so weit unten bleibt wie das Gehalt eines Sportjournalisten. Wird seine Schimpftirade etwas ändern? Natürlich nicht. Aber zumindest gab es uns eine Zeit lang Stoff zum Lachen, bevor Costa Rica mit 0:1 gegen ein Team verlor, das nicht einmal weiß, wie man „FIFA“ buchstabiert.
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