Das Ziel für 2030
Der Gesundheitsminister David Kershenobich stellte die Einzelheiten der Bundesstrategie vor, damit HIV in Mexiko vor 2030 kein öffentliches Gesundheitsproblem mehr darstellt. Der Plan basiert auf drei Säulen: Früherkennung, allgemeine Behandlung und Prävention.
Während der Konferenz von Präsidentin Claudia Sheinbaum betonte die Beamtin, dass wissenschaftliche Fortschritte es Menschen mit HIV ermöglichen, eine praktisch normale Lebenserwartung und -qualität aufrechtzuerhalten.
„Ziel ist es, HIV in unserem Land bis 2030 auszurotten“, sagte Kershenobich.
Derzeit wird geschätzt, dass in Mexiko rund 460.000 Menschen mit HIV leben. Von ihnen kennen etwa 70 % ihre Diagnose. Von den Pflegebedürftigen befinden sich 95 % in Behandlung und haben eine Viruskontrolle.
Die größte Herausforderung besteht weiterhin darin, diejenigen zu identifizieren, die noch nicht wissen, dass sie das Virus in sich tragen. Die Sekretärin erklärte, dass eine Person mit nicht nachweisbaren Viruskonzentrationen die Infektion nicht überträgt, sodass die Behandlung auch der Vorbeugung dient.
Er betonte auch die Verfügbarkeit präventiver Behandlungen – vor und nach einer möglichen Exposition – und die Bereitstellung kostenloser Tests in Erstversorgungseinheiten, Gesundheitskampagnen und spezialisierten Zentren.
„Das wichtige Konzept ist, dass Mexiko den Zugang zu Prävention, Erkennung und Pflege gewährleistet“, sagte der Sekretär.
Diese Maßnahmen sind Teil der Stärkung des allgemeinen Gesundheitssystems, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, sicherzustellen, dass niemand vom Zugang zu lebenswichtigen Dienstleistungen ausgeschlossen wird.




